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  • [l] Effe Sat, 29 Nov 2025 16:43:49 GMT Nr. 160708
    JPG 468×313 16.8k
    Airbus hat ein Softwareproblem [0].

    Grund ist... *Papierraschel*... kosmische Strahlung [1]. Kann das hier jemand bestätigen, ob das Sinn ergibt?

    [0] https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/airbus-a320-rueckruf-102.html
    [1] https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/airbus-a320-rueckruf-100.html
  • [l] Felix Sat, 29 Nov 2025 16:49:36 GMT Nr. 160709
    >fefe Japanflug.jpg
    Auf dem Weg um mit Haddel auf der Japan-Expo zu flanieren?
  • [l] Felix Sat, 29 Nov 2025 18:14:00 GMT Nr. 160712
    JPG 720×685 43.0k
    >kosmische Strahlung
    Deswegen ist es auch gans wichtig, immer ECC-RAM zu verwenden, wenn ihr euer FreeNAS mit auf 10 km Höhe nehmt. Sonst kann ein umgekipptes Bit eure gesamten Daten vernichten!
  • [l] Felix Sat, 29 Nov 2025 20:03:41 GMT Nr. 160713
    >>160708
    >Kann das hier jemand bestätigen, ob das Sinn ergibt?
    Ohne den Artikel gelesen zu haben: Ja, das kann durchaus sein. In der Raumfahrt setzt man z.B. Rad-Hard FETs und co. ein, weil die "normalen" FETs eben schon durch die Strahlung im All schalten können, und das will man nicht. Speicher (ROM, RAM, etc.) ist halt auch nur ein Array von FETs, die sind auch strahlungsempfindlich.
    Siehe dazu auch: https://nepp.nasa.gov/docuploads/392333B0-7A48-4A04-A3A72B0B1DD73343/Rad_Effects_101_WebEx.pdf

    Ich könnte mir hier zwei Szenarien vorstellen:
    1.: Der Ingenieur bei Airbus hat aus irgend einem Grund gedacht "Ach, Strahlung, Schmalung, passt schon!"
    2.: Der Lieferant hat "Rad-Hard" draufgeschrieben (weil Schekel-Schekel), aber Standardbauteile geliefert.
  • [l] Felix Sat, 29 Nov 2025 21:46:57 GMT Nr. 160714
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    >>160713
    Aus der Raumfahrt ist Felix das durchaus bekannt und, dass man während eines Flugs eine erhöhte Strahlendosis abbekommt, ebenfalls, aber ist es wirklich so extrem viel höher als auf dem Boden, dass man hier bereits Techniken aus der Raumfahrt braucht? Mein Schlaufon schmiert während eines Flugs schließlich auch nicht ab.

    Aber vor allem: Wäre das dann nicht eher ein Hardwareproblem? Felix ist nicht klar, wie man das per Softwareupdate fixen können sollte. Raumsonden und ähnliches verwenden eine Kombination aus spezieller Hardware, Redundanz, Konsensus-Systemen und Wachhunden. Aber das muss man von Anfang an im Design berücksichtigen und ist nichts, was man mal eben per Softwareupdate nachrüsten kann.

    Oder sind wir als Zivilisation inzwischen so tief gesunken, dass wir nicht mal mehr zwischen Hardware und Software unterscheiden können? Man wagt es kaum, den Gedanken zu denken, aber Felix würde inzwischen ja gar nichts mehr wundern. Ist ja auch schließlich alles "KI" jetzt, selbst ein einfacher Thermostat.
  • [l] Felix Sun, 30 Nov 2025 10:19:57 GMT Nr. 160715
    Airbus so auch scheitern kann!

    Tja, jetzt geht's dem nächsten Teuropäischen Dresckladen an den Kragen. Comac kann es besser für 1/3 der Kosten. Europa-Drecksladen! Völliger Kollaps! Scheißenland ist abgebrannt! Sogar das Schielauge Alesxander Prinz aka Schanzenfilmer hat es gerafft! Nur die Tagesguck schauenden ARD-Michel glauben an die Rettung durch Fotzenfritz-Haushaltricks mit als "Sondervermögen" betitelten Haushaltsschulden! So viel Studidumms wie noch nie angefangen, das und die nächste Rentenerhöhung werden Drecksland retten, die Dummmichel glauben ganz fest daran! HEIL MURKSEL!
  • [l] Felix Sun, 30 Nov 2025 10:47:34 GMT Nr. 160716
    >>160714
    Na Studidumm der Geschwätzwissenschaften erfolglos verlaufen? Noch nie was von Höhenstrahlung gehört, weil Physik gab's halt am altpsrachlichen Gymnasium nicht? Das hat man schon vor dme ersten Weltkrieg bei Ballonfahrten beobachtet, aber bei dir ist es halt bis jetzt nicht angekommen!
    Warum glaubst du gibt's von so vielen ICs spezielle Variangen/Baureihen für Aerospace/Defense? Weil letztendlich unnötig und niemand kauft die? Werden nur so halt angeboten?

    Glaubst du auch, Papier wird hergestellt, in dem man Bäume in ganz dünne Furniere sägt?

    Aber immer schön auf die erneuerbare Ökodrecksdemo gehen! Atomkraftwerke müssen weg! WIR WOLLEN KEINE ATOMKRAFT
    WIR WOLLEN KEINE ATOMKRAFT
    WIR WOLLEN FRIEDEN FRIEDEN FRIEDEN AUF DER WELT

    Scheißdrecksdummökos. Warum trauen die behinderten linksgrünversifften drecksökos sich überhaut ihre behinderten dumen missgeborenen Drecksmäuler aufzumachen. Das waren doch im Kindegarten schon die Kinder mit der Rotzglocke in der Nase, die so saudumm-feist aus ihren behinderten selbstgestrickten Russenmützen ("Balaklava") rausgekuckt haben. Im Prinzip Mongos oder so dumm wie Mongos.
  • [l] Felix Sun, 30 Nov 2025 13:23:07 GMT Nr. 160721
    >>160714
    Geht halt darum, dass die Strahlendosis auf die Boardelektronik halt nicht nur ein paar Stunden, sondern Jahre wirkt. Und, nach meinem Verständnis, ist die Thematik wohl vor allem darauf bezogen, dass das dann irgendwann ein Bit im ROM von irgendwas flippen kann, wodurch die Software dann nicht mehr macht, was sie soll. Und ja, das wäre dann irgendwie ein Hardwareproblem, aber auch irgendwie ein Softwareproblem, wenn die Software keine Verifikation macht und nicht redundant ist. Ein Softwareupdate könnte z.B. die Daten redundant im ROM ablegen, und regelmässig prüfen, ob die Daten noch integer (im Sinne von unbescholten, nicht im Sinne von "Teilmenge der natürlichen Zahlen"!) sind, und im Fehlerfall korrigieren.

    >>160715
    >Comac
    <Die COMAC und der russische Luftfahrt- und Rüstungskonzern OAK gründeten
    Sehr vertrauenserweckend. Aber wer braucht schon Zuverlässigkeit, wenn man russische Wertarbeit einbauen kann? Hat sowieso zu viele Chinesen, wenn da ein paar hundert im Jahr vom Himmel fallen, tut das auch nicht weiter weh.

    >>160716
    Hallo Leseverständnisversagerfelix, troll doch bitte woanders, danke!
  • [l] Felix Sun, 30 Nov 2025 15:30:16 GMT Nr. 160723
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    >>160721
    >Geht halt darum, dass die Strahlendosis auf die Boardelektronik halt nicht nur ein paar Stunden, sondern Jahre wirkt
    Eher unwahrscheinlich, so ein Flugzeug wird ja zwischendurch auch mal gewartet. Und dieses Problem wurde gerade erst durch ein kürzlich erfolgtes Softwareupdate verursacht. Die Lösung bestand in einem Rollzurück auf eine frühere Version, was das ganze noch aromatischer macht. Ein Bit-Flip ist auch kein gradueller Prozess, sondern ein plötzliches Ereignis, das während eines Fluges passiert sein muss. In einem Flugzeug sitzen hunderte Passagiere, jeder mit seinem Schlaufon. Habe noch nie gehört, dass jemandem sein Schlaufon abgeschmiert ist wegen kosmischer Strahlung.

    >wenn die Software keine Verifikation macht und nicht redundant ist. Ein Softwareupdate könnte z.B. die Daten redundant im ROM ablegen, und regelmässig prüfen, ob die Daten noch integer [...] sind, und im Fehlerfall korrigieren.
    Schon. Das Problem, wenn die Software sich selbst verifiziert, ist halt, dass man dem Ergebnis der Verifikation auch nicht trauen kann. Im Zweifel gibt es gar kein Ergebnis, weil die Prüfroutine in eine Endlosschleife läuft. Die einzige Lösung hier wäre Redundanz, und zwar Hardwareredundanz.

    Wenn es denn wirklich ein Softwareproblem war, dann fragt Felix sich, wie sowas passieren kann: Hups, wir haben versehentlich die Verifikationsroutine entfernt? Oder der alte Fefe-Klassiker: Neuer Compiler ist zu schlau und hat unsere Verifikationsroutine rausoptimiert?
  • [l] Felix Sun, 30 Nov 2025 16:05:39 GMT Nr. 160728
    >>160721
    >Hurr china schlecht Durr Russland schlecht
    Und das in einem Faden über Rückruf bei Airbus. Während täglich neue Entlassungswellen und Insolvenzen bekannt gegeben werden, weil Scheissendrecksland den Chinesen weit, weit unterlegen ist und zu mehrfache überhöhten Preisen technisch ganz weit hinterherläuft!
  • [l] Felix Sun, 30 Nov 2025 16:33:07 GMT Nr. 160736
    >>160723
    Compilerfehler, kann man nichts machen.

    >Habe noch nie gehört, dass jemandem sein Schlaufon abgeschmiert ist wegen kosmischer Strahlung.
    Wird ja auch keiner drauf kommen, dass das Gerät wegen des Fluges korrumpiert ist. ausserdem muss so ein Bitflip auch eine relevante Stelle treffen. Bei einem Schlaufon hast du irgendwas 256 Gigabyte an Bits im ROM, ein Bitflip trifft hier nur mit einer geringen Wahrscheinlichkeit einen für den Betrieb relevanten Punkt, wahrscheinlicher ist, dass es ein Bit in einem Bild oder in einer MP3 flippt - und das merkt der user gar nicht.
    Im Gegensatz dazu die integrierte Elektronik: Hier wird ein ROM mit vlt. 4kByte, wenn man Glück hat, verbaut sein. Und das ganze ROM wird wahrscheinlich ziemlich voll mit Programmcode ausgenutzt sein. Hier würde ein Bitflip also mit einer recht hohen Wahrscheinlichkeit eine relevante Stelle treffen.
    Und dann musst du eben einfach mal die Wahrscheinlichkeiten durchrechen. Sagen wir, die Chance ist 1ppm pro Flugtag (rein aus meinem Arsch gezogen), dass ein Bitflip passiert. d.h. du musst 1 Mio Tage fliegen, damit ein Bitflip passiert. (die Vergesslichkeit der Wahrscheinlichkeit ist da erst mal irrelevant). Dann muss der Bitflip auch noch relevante Bereiche treffen. Beim Flugzeug-ROM wird die Wahrscheinlichkeit dafür nahezu 1 sein. Beim Schlaufon eben "nur" 1/256 - und damit müssten etwa 256 Bitflips im Schlaufon passieren, also 256 Mio Flugtage. Und dann muss der Nutzer das auch noch in Relation bringen, und nicht einfach denken, dass das Problem ein Defekt des Schlaufons ist. Dazu kommen dann bei Schlaufons auch noch regelmässige Softwareupdates, die noch mal einen Grossteil dieser relevanten Bitflips korrigieren könnten. Ausserdem haben Smartphones heutzutage viel ECC und co., was das noch weniger auffallen lässt.

    Am Ende ist das so ein Problem wie im neuen Code wurde vergessen, ECC anzuschalten oder so.
  • [l] Felix Sun, 30 Nov 2025 16:43:36 GMT Nr. 160738
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    >>160736
    Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Bitflip passiert, hängt aber auch von der Anzahl der Bits ab. Dass in 1000 Bits ein Bitflip passiert, ist wahrscheinlicher, als dass in 100 Bits ein Bitflip passiert. Ein Schlaufon mit 256 GB müsste also statistisch sehr viel häufiger ein Bitflip bekommen als ein 4kB-ROM, und somit steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass es einen "relevanten" Bereich trifft. Auch: Ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Bit im RAM flippt, nicht sehr viel größer, als dass es ein Bit im Flashspeicher umkippt?

    >Ausserdem haben Smartphones heutzutage viel ECC und co., was das noch weniger auffallen lässt.
    Vielleicht sollte man dann einfach Schlaufon-Hardware in Flugzeugsteuerungen einsetzen, wenn die so viel besser ist. Billiger ist die wahrscheinlich auch noch.
  • [l] Felix Sun, 30 Nov 2025 21:34:30 GMT Nr. 160747
    >>160723
    Schlaufon: fliegt einmal im Jahr in Urlaub und wieder zurück. Flugzeug: fliegt am Tag drei mal hin und drei mal zurück, kriegt die Strahlendosis, die ein Smartphone übers Leben weg abkriegt, in der ersten Wochenhälfte ab.

    Smartfon hat Bitflip: 3 Pixel im linken Nippel vom ex-Gf haben jetzt eine subtil andere Farbe. Flugzeug hat Biflip: Autopilot nagelt die Maschine in den Boden.

    Das sind halt so die Unterschiede.
  • [l] Felix Sun, 30 Nov 2025 21:50:52 GMT Nr. 160749
    >>160747
    >Schlaufon: fliegt einmal im Jahr in Urlaub und wieder zurück. Flugzeug: fliegt am Tag drei mal hin und drei mal zurück, kriegt die Strahlendosis, die ein Smartphone übers Leben weg abkriegt, in der ersten Wochenhälfte ab.
    Ja, nochmal: Das spielt keine Rolle, weil Bitflips durch Strahlen keine kumulativen Schäden sind. Selbst wenn du vor jedem Start die Software überprüfst, bringt dir das nichts, weil der Schaden ja erst im Flug auftritt. Beim Start war der ROM mit Sicherheit noch intakt. Das heißt, es ist scheißegal, ob der ROM 100x so viel Zeit in der Luft verbringt wie das Schlaufon: Er ist entweder intakt oder er ist nicht intakt. Beim Start war er immer intakt. Genau wie das Schlaufon.

    >Smartfon hat Bitflip: 3 Pixel im linken Nippel vom ex-Gf haben jetzt eine subtil andere Farbe. Flugzeug hat Biflip: Autopilot nagelt die Maschine in den Boden.
    Ok, Frage an dich: Wenn du neben deinem 4kB ROM noch 100 weitere von den Dingern auflötest, die leer sind und nicht benutzt werden, oder in denen nur Nippel von deinem Ex-Gf drin sind, und bei denen Schäden deshalb keine Rolle spielen... oder weißt du was - du kannst dir das Auflöten auch gleich sparen. Tu sie einfach in einem Plastikbeutel in das Flugzeug mit rein. Sinkt dadurch die Wahrscheinlichkeit, dass es den einen wichtigen 4kB-ROM-Sektor trifft? Ja? Nein?

    Glaubst du in deinem Schlaufon gibt es keinen kritischen 4kB-Sektor, ohne den das Schlaufon nicht mehr funktioniert?
  • [l] Felix Mon, 01 Dec 2025 04:15:16 GMT Nr. 160750
    >>160749
    > Eintrittswahrscheinlichkeit des Schadensereignisses spielt keine Rolle
    > Weil es keine kumulativen Schäden sind
    Bist du so dumm wie ein Neger oder tust du nur so? Hat die Antwort KI geschrieben, oder hast du dir dieses hirnrissige Argument selbst ausgedacht?
  • [l] Felix Mon, 01 Dec 2025 05:08:50 GMT Nr. 160751 SÄGE
    Schönen Winter allerseits.
  • [l] Felix Mon, 01 Dec 2025 05:14:56 GMT Nr. 160752 SÄGE
    >>160750
    Hätte ich nur vor dem Antworten den Rest gelesen, das wird ja immer noch dümmer.

    >>160749
    >Selbst wenn du vor jedem Start die Software überprüfst
    Warum vor dem Start überprüfen und nicht kontinuierlich überwachen, Fehlerbedingung erkennen, und in definierten Fehlerzustand übergehen?

    >bringt dir das nichts, weil der Schaden ja erst im Flug auftritt.
    Rad-hardening nutzlos bewiesen von 1 Forendepp, da Schäden durch erhöhte Strahlung nur auftreten, wenn die Strahlung erhöht ist. Und morgen zählen wir bis Kartoffel.

    Ist die implizite Annahme hier, Schäden im Flug wären folgenlos, oder ist die implizite Annahme, dass sie doch nicht vermieden werden können, also nichts zu tun ist?

    > Tu sie einfach in einem Plastikbeutel in das Flugzeug mit rein. Sinkt dadurch die Wahrscheinlichkeit, dass es den einen wichtigen 4kB-ROM-Sektor trifft? Ja? Nein?
    Nicht deine Mathe-Nachhilfe hier, Fynn-Luca.
    Übernehmen wir mal deine hirnverbrannte Annahme, Bitflips wären in Smartphone-ROMs und in Aerospace-ROMs gleich wahrscheinlich, weil überall die gleichen diskreten 4kB-ROMs verbaut sind und Firmware immer ziemlich genau 4kB groß ist. Ich weiß, dass es nicht so ist, aber in deiner Weisheit hast du zur Prämisse gemacht, es wäre so.

    Nehmen wir weiter an, die Wahrscheinlichkeit für 1 Schaden wäre x. Wahrscheinlichkeit für Schadensfreiheit in zwei Flügen: (1 - 1/x)². Wahrscheinlichkeit für Schadensfreiheit in 100 Flügen (1 - 1/x)^1000. Nehmen wir modellhaft (um dir Zusammenhänge zu verdeutlichen, ich sage nicht, es wäre so, aber du begreifst es ohne Zahlen nicht, das hast du bereits gezeigt), x = .01 %. Dann ist die Wahrscheinlichkeit für einen Schaden je Flugzeug und Jahr bei ungefähr 10%, die Wahrscheinlichkeit für einen Schaden je Smartphone und Jahr nur ungefähr .02%. Das ein Smartphone mit .02% pro Jahr ausfällt, kann man hinnehmen. Das kritische Systeme in Flugzeugen mit 10% pro Jahr und Flugzeug ausfallen nicht.
  • [l] Felix Mon, 01 Dec 2025 13:34:02 GMT Nr. 160754
    JPG 2577×2577 876.7k
    Frage: Gibt es beim Fliegen auch Bitflips in Felixens Genom?
  • [l] Felix Mon, 01 Dec 2025 14:49:02 GMT Nr. 160755
    >>160749
    >Wenn du neben deinem 4kB ROM noch 100 weitere von den Dingern auflötest
    Statistisch gesehen leben 3.5 Ratten in jedem deutschen Haushalt. Ich habe einen Käfig mit 3000 Ratten in meiner Küche stehen, ist zwar laut, aber ich kann mir damit sicher sein, dass es keine Ratten ausserhalb des Käfigs in meiner Wohnung haben kann! System ausgedribbelt!
  • [l] Felix Mon, 01 Dec 2025 16:18:43 GMT Nr. 160760
    >>160752
    Ich versuche es nochmal zu erklären.

    Beim vorherigen Flug war der Chip noch intakt. Das wäre sonst aufgefallen: Egal ob dadurch, dass du die Weichware laufend überprüftst, vor dem Start überprüfst, oder ob es einfach auffällt, weil das Flugzeug beim vorigen Flug in einen fickenden Sturzflug ging. Das heißt, es ist scheißegal, ob der Chip vorher 1x, 99x, 100x oder 100000x geflogen ist.

    Brauchst du einen vollständigen Induktionsbeweis, um es zu kapieren?

    Das heißt, das einzig interessante ist hier die Frage: Was ist die Wahrscheinlichkeit, dass es eins von den kritischen 4096 Bits trifft in einem Flug. Nicht über die gesamte Lebenszeit.

    Das wiederum bedeutet, es gibt keinen fundamentalen Unterschied zwischen einem Schlaufon, das einen Flug macht, und dem Chip an Bord des Flugzeugs. Nur, dass so ein Flugzeug 200 Schlaufone transportiert aber nur einen von seinen eigenen Chips. Und die Schlaufone haben wahrscheinlich kein Hardening. Wo sind dann die Friedhöfe von durch Flugreisen gebrickten Schlaufons? Da müsste es ja mittlerweile Unmengen von geben, wenn selbst ein paar Monate nach einem Softwareupdate schon mindestens ein Flugzeug zerfickt wurde.

    Also entweder, die Schlaufons haben tatsächlich bessere Vorkehrungen gegen solche Fehler als die Bordelektronik von Flugzeugen, in welchem Fall unironisch >>160738:
    >Vielleicht sollte man dann einfach Schlaufon-Hardware in Flugzeugsteuerungen einsetzen, wenn die so viel besser ist. Billiger ist die wahrscheinlich auch noch.

    Oder die Erklärung von Airbus ergibt halt einfach keinen Sinn.
  • [l] Felix Mon, 01 Dec 2025 16:39:54 GMT Nr. 160761
    >>160755
    Niet slecht. Isst du die Ratten auch? In einigen südostasiatischen Ländern eine Delikatesse!
  • [l] Felix ☎️ Mon, 01 Dec 2025 20:19:23 GMT Nr. 160762
    Ich möchte lösen: Smartphone und Flugzeug haben ohne Fehlerkorrektur vergleichbare Fehlerraten. Bei Flugzeugen ist ein Fehler mit einer Wahrscheinlichkeit von 10⁻⁹ pro Flug ein reales Problem, bei so einer Fehlerrate kennt aber keiner™ jemanden, dessen Smartphone nach einem Flug kaputt war.
  • [l] Felix Mon, 01 Dec 2025 21:31:11 GMT Nr. 160764
    >>160762
    Bisher die plausibelste Antwort, aber Felix kann es sich trotzdem nicht so richtig vorstellen. Bei den Terroranschlägen vom 11. September sind "nur" ca. 2000 Leute ums Leben gekommen, trotzdem kennt/kannte Felix mehrere Leute, die jemanden kannten, der dort umgekommen ist.

    Statistisch gesehen müsste es deutlich mehr als 2000 Leute geben, deren Schlaufon nach einem Flug gebrickt war. Aber niemand kennt jemanden, dem das schon mal passiert ist? Im Bernst? Man würde meinen, man hätte von dem Phänomen doch schon mal hören müssen.
  • [l] Felix Tue, 02 Dec 2025 15:43:39 GMT Nr. 160765
    >>160764
    >Statistisch gesehen müsste es deutlich mehr als 2000 Leute geben, deren Schlaufon nach einem Flug gebrickt war.
    Das ist mit ziemlicher Sicherheit so.

    >Aber niemand kennt jemanden, dem das schon mal passiert ist?
    Doch. Aber "und dann war mein Freundin Ihre Kusine sein Schwager sein Smartphone am Flughafen einfach nicht mehr angegangen" wird von kaum jemandem als relevantes Gesprächsthema gesehen werden, darum kriegst du es nicht mit.
  • [l] Felix Tue, 02 Dec 2025 18:00:22 GMT Nr. 160767
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    >>160765
    >Doch. Aber "und dann war mein Freundin Ihre Kusine sein Schwager sein Smartphone am Flughafen einfach nicht mehr angegangen" wird von kaum jemandem als relevantes Gesprächsthema gesehen werden, darum kriegst du es nicht mit.
    Naja, weiß nicht, so sehr wie Leute heutzutage an ihrem Schlaufon hängen... Das Schlaufon ist ja quasi eine Erweiterung ihres Selbst. Die schließen sogar Versicherungen dafür ab (AppleCare+), kleben eine extra Schutzglasscheibe auf die Glasscheibe, damit die eigentliche Glasscheibe nicht zerkratzt, packen das ganze je nach Budget und Geschmack in eine billige Plastik oder eine Lederhülle, damit das Gehäuse ja keine Kratzer bekommt und gegen Stöße und Fälle besser geschützt ist und haben damit das Klapphandy neu erfunden, nur ohne die Funktionalität. Es gibt ganze SubReddits, die sich nur mit dem Thema beschäftigen "Sind meine AirPods echt oder Feek". Vermutlich ist es für viele Leute ein wichtigeres und emotionaleres Ereignis, wenn ihr Schlaufon nicht mehr angeht, als wenn ein Bekannter stirbt.
  • [l] Felix Tue, 02 Dec 2025 18:01:54 GMT Nr. 160768
    Und jetzt stell dir mal vor, du bist gerade in den Urlaub geflogen und kannst kein Selfie am Flughafen machen für deine Follower bei Instagram. Katastrophe!
  • [l] Felix Tue, 02 Dec 2025 20:30:46 GMT Nr. 160769
    Im Übrigen die Auflösung:
    https://www.aerotelegraph.com/sicherheit/rueckkehr-zu-alter-software-version-fast-alle-airbus-a320-duerfen-wieder-fliegen/plpxl90

    >Schwachstelle bei der Hardware Elac B mit der Software L104 im Fall von Sonneneruptionen, die plötzlich große Mengen magnetische Energie freisetzen.

    >Airbus erklärte, die Schwachstelle sei durch eine Untersuchung eines Vorfalles ans Licht gekommen, bei dem ein A320 ein «unkontrolliertes und kurzes Absinken der Flugzeugnase» erlebte. Wie aeroTELEGRAPH aus mehreren Quellen erfuhr, handelte es sich um einen Vorfall bei Jetblue Ende Oktober. Der Jet verlor plötzlich an Höhe, es gab mehrere Verletzte.


    Also tatsächlich Softwarefehler gewesen.
    Klingt für mich so, als ob das Feld der Sonneneruption irgend ein Sensorsignal massiv stört, und die Steuerung daraufhin denkt, der Flieger ginge steil nach oben, entsprechend gegenlenkt. Wahrscheinlich hat der Softwareentwickler beim Update vergessen, den Check, ob die Sensordaten plausibel sind, drin zu lassen. Kann ja mal passieren.
  • [l] Felix Tue, 02 Dec 2025 20:37:21 GMT Nr. 160770
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    >>160769
    Das wäre ja die Erklärung gewesen, die für Felix ohne jegliche weitere Vorabinformationen auch am naheliegensten gewesen wäre. In früheren Artikeln war aber explizit die Rede davon, dass die Strahlung den Code selbst im ROM zerfickt hätte. Also was stimmt denn nun?
  • [l] Felix Tue, 02 Dec 2025 20:43:25 GMT Nr. 160771
    PNG 578×263 33.3k
    Das ist einfach das Problem mit Berichterstattung über technische Themen. Es ist zu 99% Bullshit und falsch und du musst dir aus den restlichen 1% zusammenreimen, was wirklich passiert sein könnte. Es ist alles so mühsam.
  • [l] Felix Wed, 03 Dec 2025 10:35:28 GMT Nr. 160774
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    >>160769
    <Der Jet verlor plötzlich an Höhe
    Plötzlich war das Kabinendach weg?
  • [l] Felix Wed, 03 Dec 2025 14:28:02 GMT Nr. 160775
    >>160774
    Doch, das Dach war noch da. Der Abstand zwischen Boden und Dach hat sich eben verringert.
  • [l] /efef/ Felix Thu, 04 Dec 2025 17:25:31 GMT Nr. 160803
    Update: Es könnte noch schlimmer werden.
    https://www.pcwelt.de/article/2998563/sonne-zeigt-rekord-sonnenflecken-moegliche-folgen-fuer-erde.html
    Link war erster brauchbarer Suchtreffer.

    Wenn das eintriffen sollte, wird es wohl eher ein Hardwareproblem werden.
  • [l] Infrastrukturapokalypse Felix Thu, 04 Dec 2025 17:34:38 GMT Nr. 160804
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    GIF 670×473 189.4k
    >>160803
    Heißt das, ES PASSIERT?

    /r/ das gif mit den vor Atompilz tanzenden Nichijou-Charakteren und dem Text "you could have prevented this", kann es im Lauerordner einfach nicht finden ;_; Felix weiß, dass er es hatte. Die verfickten Heinzelmännchen, Felix. Sie klauen alles.


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