>>163376Ehrlich gesagt zockt Felix gar nicht so viel. Felix ist damals™, als er diesen Rechner gebaut hat, ungefähr zu jener Zeit auch von Fenster auf Linux umgestiegen, wollte aber kein Dual-Boot-System und hatte in einem von ihm frequentierent Forum von PCIe-Durchreich erfahren. Das fand Felix super cool und wollte ar dann unbedingt auch und hat extra seine Hardware danach ausgewählt, denn das ging damals noch nicht mit allen Mainboards und auch nicht mit allen CPUs.
Das heißt, die dedizierte Grafikkarte wurde eigentlich nur für ein paar VMs verwendet, dort u.a. zum Zocken aber auch für alles andere (Videospiele auf Linux waran damals noch nahezu undenkbar). Jetzt ist es aber hat so, wenn die Grafikkarte für die VMs reserviert ist, kann sie der Host nicht mehr nutzen
ich habe schon Leute es mit Tricks hinbekommen sehen, aber auf so viel Gefrickel hatte ich dann doch keine Lust. Und wir sprechen hier natürlich über Consumer-Karten..
Das bedeutet... so peinlich es auch ist... Felix verwendet auf seinem Host-Linux-System seit über 10 Jahren tatsächlich die integrierte Intel-GPU seines HASSwells. Ist ein bisschen lahm, aber da Felix einen minimalistischen Fensterverwalter einsetzt und keine Schreibtischumgebung, und keinen 4K-Monitor hat, geht es. Sogar einfachere 3D-Spiele (z.B. emulierte Zelda-Gamecube-Spiele) lassen sich damit problemlos spielen.
Über die Jahre hat es sich so ergeben, dass Felix seine Fenster-VMs kaum noch startet, weil Fenster einfach zu krebsig ist, und weil er sowieso nie wirklich 1 Gaym0r war (und wenn er sie alle jubel Jahre mal startet, dann kommt natürlich erst mal ein riesigen Haufen Updates und das System wird noch weiter eingekackert). Die VMs dienen heute eigentlich nur noch zu Testzwecken.
Insofern... könnte mir durchaus vorstellen, dass auf der nächsten GPU am Ende mehr "KI"-Zeugs und andere "nützliche" Dinge drauf laufen werden als Videospiele... sofern die Hardware es hergibt. Mal wieder was zocken war aber sicherlich auch ganz nett. War in den letzten Jahren nicht wirklich drin.
Hier ist noch ein Aspekt, der mich besonders interessiert: Irgendwo™ im Netz las Felix, die Intel-Arc-Karten (nur manche Modelle?) ließen sich virtualisieren und zwischen Host und mehreren VMs teilen. (Ich weiß, dass es sowas auch von Nvidia und AMD prinzipiell gibt, aber nur in den superteuren Profi-Produklinien.) Wenn es
das könnte, dann wäre das ein echtes Killerfeature für Felix!
Wie ist denn überhaupt die Treibersituation auf Linux? Alles im monolitischen Kernel enthalten wie von Intel gewohnt, oder muss Felix irgendeinen extra Krebs installieren wie bei NVidia?
Das wäre ein echtes Antifeature.
>>163377>wenn dein derzeitiges PC-System maximal auf Stromeinsparung ausgelegt ist
Ist es nicht und ein neues Netzteil muss sowieso her, das alte ist schon vor einem Jahr oder so abgeraucht, zum Glück hatte Felix noch ein etwas schwachbrüstigeres als Reserve, war mal Teil eines FreiNAS-Baus, der übrigens nicht mehr existiert, weil die darin verbauten ultrastromparenden Intel-Atom-ASSRock-Boards mit 9000 SATA-Ports und aufgelöteter CPU nach kurzer Zeit Schrott waren, dabei waren sie nicht mal in der Nähe von irgendwas.
Erstaunlicherweise reicht dieses 350-Watt-Netzteil sogar für Felix' PC, selbst zum "Zocken" (also als die Grafikkarte noch funktionierte). Felix wusste zwar schon immer, dass die meisten ihre Netzteile extrem überdimensionieren, und hat seine immer eher spärlich dimensioniert, aber das hatte Felix doch ein bisschen überrascht. Das war seinerzeit das schwächste Netzteil von bequiet, das Felix überhaupt finden konnte (war ja für Ultra-Strompar-NAS).
Mit einer modernen GPU wird es wohl aber nicht mehr reichen. Außerdem ist es nicht modular und das nervt. Wäre ein guter Anlass, das mal zu ersetzen.