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  • [l] 1.1.1.1 now supports post-quantum DNSSEC Felix Thu, 10 Sep 2026 14:29:45 GMT Nr. 164973
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    https://blog.cloudflare.com/post-quantum-dnssec-1111/

    >All 2,420 bytes of it
  • [l] Felix Thu, 10 Sep 2026 18:00:42 GMT Nr. 164974
    Felixens normale DNS-Anfragen bieten genau die gleiche Privatsphäre wie Post-Quantum-DNSSEC-Anfragen.
  • [l] Felix Thu, 10 Sep 2026 18:40:22 GMT Nr. 164975
    >>164974
    DNSSEC bietet nur Authentizität. DoH is E2EE, und kann auch DNSSEC bieten. Mir ist beides egal, wenn ich einen recursive resolver daheim Betreibe. DNS-Zensur ist wahrscheinlich das wahre problem, wenn man einen Dienstleister nutzt.

    >https://quad9.net/news/press/quad9-faces-new-dns-censorship-legal-challenge-in-france-from-canal/
    <https://quad9.net/news/blog/italian-blocking-demands-following-a-bad-example/

    Scheiß Lizenzen auf Sport und Co.
  • [l] Felix Thu, 10 Sep 2026 21:48:22 GMT Nr. 164977
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    >>164976
    <https://datatracker.ietf.org/doc/html/rfc7858#section-3.1
    >In order to use a port other than 853, both clients and servers would need a configuration option in their software.
    Use case?

    <https://datatracker.ietf.org/doc/html/rfc8484#section-8.1
    >Additionally, the use of the HTTPS default port 443 and the ability to mix DoH traffic with other HTTPS traffic on the same connection can deter unprivileged on-path devices from interfering with DNS operations and make DNS traffic analysis more difficult.
    Gut.

    >Felix präferiert DoT
    DoH hat den besseren default port, DoT mag schlanker sein. Im Endeffekt brauchen wir eine neue RFC die beides vereint ohne den Bloat.

    (Stell dir beim Lesen meines Beitrages vor, dass ich ca. 96 kg wiege, Redo of a Healer mein Lieblingsanime ist, und meine Stimme die eines freedesktop/gnome Entwicklers ist. Es hilft mit der Immersion.)
  • [l] Felix Thu, 10 Sep 2026 22:04:01 GMT Nr. 164978 SÄGE
    OGG 4:13 2.8M
    >und meine Stimme die eines freedesktop/gnome Entwicklers ist
  • [l] Felix Thu, 10 Sep 2026 22:51:07 GMT Nr. 164980
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    >>164977
    Das Hauptproblem ist, wie Felix nun gerade mit Erschrecken feststellen musste, dass es nicht auf Port 53 laufen darf. Wobei es ohnehin TCP und nicht UDP ist.

    >...unless it has mutual agreement with its server to use a port other than port 853 for DNS over TLS. Such another port MUST NOT be port 53
    >This recommendation against use of port 53 for DNS over TLS is to avoid complication in selecting use or non-use of TLS and to reduce risk of downgrade attacks.
    >The first data exchange on this TCP connection MUST be the client and server initiating a TLS handshake using the procedure described in [RFC5246].
    >There are significant security issues in mixing protected and unprotected data, and for this reason, TCP connections on a port designated by a given server for DNS over TLS are reserved purely for encrypted communications.
    Das mit dem "ihr dürft Port 53 nicht verwenden" ist sehr unsinnig. Anstatt das Sinnvolle zu machen und zu sagen: Wenn ihr DoT auf einem Port anbietet, dürft ihr darauf nichts anderes anbieten (was eigentlich fickend immer so ist).

    Beim "mixing protected and unprotected data" muss man bedenken, dass DNS auf _UDP_ läuft, DoT hingegen auf _TCP_. Da muss schon eine Menge schiefgehen, wenn man annimmt, dass plötzlich die ungeschützten Daten statt auf einen UDP-Port nun an einen TCP-Port gehen. Aber Felix hat es mal weiter gesponnen.

    Felix hat mit der DNS- und DoT-Paketstruktur rumgespielt, und ein _gutartiges_ DNS-Paket könnte ein Client Hello bis Byte 5 replizieren, wird aber dann immer spätestens bei Byte 8 abgelehnt. Ein _bösartiges_ DNS-Paket kann natürlich identisch wie ein DoT-Paket aussehen. Sowieso klar: Der DoT-Servierer muss eben ordentlich, auch gegen bösartige Anfragen, implementiert sein (auch z.B. getestet via Fuzzing).

    Aber Felix versteht dann doppelt nicht, warum "da können aber auch DNS-Pakete reinkommen" da noch irgendwie relevant sein sollte. Es gibt hierbei schlicht keine "security issues in mixing protected and unprotected data", und auch keine "downgrade attacks", die über TLS hinausgehen (wie die dort auch in Abschnitt 8 schreiben), und die man mit einem schlichten "Downgrade auf unter TLS 1.2 verboten" (und erst recht "Downgrade auf DNS verboten" und "Umbiegen von TCP auf UDP verboten") nicht beheben könnte. Man trägt ja gerade einen DoT-Servierer bei sich ein, weil man weiß, dass der DoT kann. Auf dem Port 53 wird dann schlicht _nur_ DoT angeboten und nie etwas runtergradiert.

    Warum steht das überhaupt was von "downgrade"? Mal in die Evolution vom Standard schauen:
    >7. Design Evolution
    >Earlier draft versions of this document proposed an upgrade-based approach to establish a TLS session. The client would signal its interest in TLS by setting a "TLS OK" bit in the Extensions Mechanisms for DNS (EDNS(0)) flags field. A server would signal its acceptance by responding with the TLS OK bit set.
    >Since we assume the client doesn't want to reveal (leak) any information prior to securing the channel, we proposed the use of a "dummy query" that clients could send for this purpose. The proposed query name was STARTTLS, query type TXT, and query class CH.
    >The TLS OK signaling approach has both advantages and disadvantages. One important advantage is that clients and servers could negotiate TLS. If the server is too busy, or doesn't want to provide TLS service to a particular client, it can respond negatively to the TLS probe. An ancillary benefit is that servers could collect information on adoption of DNS over TLS (via the TLS OK bit in queries) before implementation and deployment. Another anticipated advantage is the expectation that DNS over TLS would work over port 53. That is, no need to "waste" another port and deploy new firewall rules on middleboxes.
    >However, at the same time, there was uncertainty whether or not middleboxes would pass the TLS OK bit, given that the EDNS0 flags field has been unchanged for many years. Another disadvantage is that the TLS OK bit may make downgrade attacks easy and indistinguishable from broken middleboxes. From a performance standpoint, the upgrade-based approach had the disadvantage of requiring 1xRTT additional latency for the dummy query.
    >Following this proposal, DNS over DTLS was proposed separately. DNS over DTLS claimed it could work over port 53, but only because a non-DTLS server interprets a DNS-over-DTLS query as a response. That is, the non-DTLS server observes the QR flag set to 1. While this technically works, it seems unfortunate and perhaps even undesirable. DNS over both TLS and DTLS can benefit from a single well-known port and avoid extra latency and misinterpreted queries as responses.
    Joooooooo es war also eine alte Version vom Standard, in der man upgraden/downgraden konnte. Und das Verbot an anderer Stelle im Standard, DoT nicht auf Port 53 anzubieten, ist dann einfach drin geblieben, obwohl der Grund weggefallen ist.

    Aber hey, die erwähnten DNS over DTLS, das benutzt UDP! Sehr gut, das gefällt Felix direkt noch besser, und auch noch weniger Bloat! Schauen wir doch dort mal rein...
    >Such another port MUST NOT be port 53
    https://datatracker.ietf.org/doc/html/rfc8094#section-3.1

    Verfickt nochmal! Die habens einfach rüberkopiert! Kein Wunder, dass dieser Kack nirgends Anschluss findet, weil die am Leben vorbeirennen.
  • [l] Felix Fri, 11 Sep 2026 02:39:14 GMT Nr. 164982
    Cloudflare ins Gas. Cloudflare ist der größte MITM der Welt. Jedes mal, wenn Cloudflare sowas wie DNSSEC pusht, versuchen sie sich doch bloß, die Konkurrenz vom Hals zu schaffen. Cloudflare ist das Problem und nicht die Lösung.
  • [l] Felix Fri, 11 Sep 2026 06:05:13 GMT Nr. 164983
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    >>164982
    >Jedes mal, wenn Cloudflare sowas wie DNSSEC pusht, versuchen sie sich doch bloß, die Konkurrenz vom Hals zu schaffen.
    Ein absoluter non-sequitur, 10E+9.

    <Am 5. Mai 2026 kam es im Zuge eines regulären DNSSEC-Schlüsselwechsels zu einem DNS-Ausfall, der die Erreichbarkeit von .de-Domains für ca. drei Stunden erheblich einschränkte. Ursache war ein Fehler im Software-Code einer Eigenentwicklung, der dazu führte, dass ein Großteil der ausgelieferten DNSSEC-Signaturen nicht validierbar war.
    https://blog.denic.de/abschliessender-bericht-dns-ausfall-vom-5-mai-2026/


    <Instead, we used an existing override rule mechanism to mark .de as an insecure zone, which causes all .de queries to be resolved as if they don’t have DNSSEC enabled.
    <The decision to bypass DNSSEC is a deliberate tradeoff. Without DNSSEC validation, .de domains become vulnerable to genuine attacks for the duration of the incident.
    https://blog.cloudflare.com/de-tld-outage-dnssec/

    DNSSEC hat nichts mit Klaunleuchtfeuer zu tun. Es wäre auch so da. Die Spione haben der DENIC sogar den Arsch gerettet, naja für die wenigen die 1.1.1.1 + 8.8.8.8 mit DoH/DoT in der Fritzbox nutzen.

    Weiss eh jeder wo man surft dank unverschlüsseltem SNI im TLS. Ein Schelm, wer das Böses denkt, warum das in TLS1.3 wieder versäumt wurde. Erinnert ihr euch als die ganzen Banken echtes TLS nicht wollten, wegen Middleboxen und so, heh? Also bei Klaunleuchtfeuer sollten wir nicht zuerst die Schlapphüte mit dem Besen rauskehren.

    Wen das alles so sehr stört, der muss einen recursive resolver selbst betreiben der von rootzone, tld bis NS des Zielortes runter auflöst. Das Ding auf einen VPS packen, den VPS mit so was ausstatten:
    https://github.com/DNSCrypt/dnscrypt-proxy
    Das läuft mit auf dem VPS und verbindet unbound mit dem Heimrechner.
  • [l] Felix Fri, 11 Sep 2026 06:12:55 GMT Nr. 164984
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    >>164980
    >Das Hauptproblem ist, wie Felix nun gerade mit Erschrecken feststellen musste, dass es nicht auf Port 53 laufen darf. Wobei es ohnehin TCP und nicht UDP ist.
    >Beim "mixing protected and unprotected data" muss man bedenken, dass DNS auf _UDP_ läuft, DoT hingegen auf _TCP_. Da muss schon eine Menge schiefgehen, wenn man annimmt, dass plötzlich die ungeschützten Daten statt auf einen UDP-Port nun an einen TCP-Port gehen. Aber Felix hat es mal weiter gesponnen.

    Dürfte an Firewalls liegen. Die erwarten das DNS-Pakete auch wie DNS Pakete aussehen (man reinsehen kann), DoH löst das Problem in dem es einfach HTTPS-Traffic nutzt. Über SNI kann ein findiger TLS-Hasser im Prinzip auch DoH filtern, bei DoT ist die Frage warum der Port in der Hassumgebung (z.B. ein Hotel, Flughafen, eine Firma, die Bibliothek, ein Café) überhaupt offen sein sollte für Gäste.

    Viel Security ist Schlangenöl. Also will man sehen welche Seiten wer ansurft für Filter, das geht mit klartext DNS einfacher als SNI. Will sagen, wenn die TCP mit chiffre auf 53 sehen, dan droppen wie Wichswanzen das auch.

    >Aber hey, die erwähnten DNS over DTLS, das benutzt UDP! Sehr gut, das gefällt Felix direkt noch besser, und auch noch weniger Bloat! Schauen wir doch dort mal rein...
    Weswegen ich sage wir brauchen eine neue RFC die die Fehler von DoH und DoT korrigiert.

    Du hast jedenfalls die richtigen Ideen wo man Anfangen kann. DTLS auf UDP hatte ich ganz vergessen. Das nutzen fast nur Spiele (schnell, cheater sollen keine ESP hacks nutzen können), vielleicht noch VOIP oder Meetingsoftware.

    Naja sitzen zu wenige Diätkanal-Nutzer in Gremien aber dafür Schlapphüte die Middleboxen puschen.
  • [l] Felix Fri, 11 Sep 2026 08:47:06 GMT Nr. 164986
    >>164978
    >rfc2119.opus
    Klingt extrem nach Augustus St. Cloud.
  • [l] Felix Fri, 11 Sep 2026 10:11:26 GMT Nr. 164987
    >>164986
    Heh stimmt, habe fast schon vergessen welche Serien sie uns genommen haben.
  • [l] Felix Fri, 11 Sep 2026 11:31:28 GMT Nr. 164990
    >UDP
    >0-RTT
    >Kein CA-Geraffel
    >Braucht keinen TLS-Stack
    >Beschränkte Crypto-Suites ähnlich wie bei WireGuard
    >Seit fickend 2011 im Einsatz
    https://dnscrypt.info/faq/#why-use-dnscrypt%3F

    https://en.wikipedia.org/wiki/DNSCrypt

    Warum sich dann überhaupt noch DoH/DoT antun?
  • [l] Felix Fri, 11 Sep 2026 12:19:48 GMT Nr. 164991
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    >>164990
    >Warum sich dann überhaupt noch DoH/DoT antun?
    Lernkurve. Linuxservierer, unbound und dnscrypt erfordert ca 1. Semesterwissen MINTcel. Das haben 95% nicht.
    Finde einen eigenen recursive resolver halt geil weil Zensur unmöglich ist. Außer root, tlds und ns verschwören sich alle gleichzeitig gegen dich.
    Ich gucke halt gerne mit dig/kdig rein wer rt.com zensiert und piraterie.
    Selbst wenn ich RT nicht lese und nicht kehre, ich hasse jede Art von Zensur.
    Ob es die Stoppschielder noch gibt? Ich hatte uniron eines als ich auf Sci-Hub wollte. Dann habe ich gesagt nie wieder einen Drecks-DNS ins DE.

  • [l] Felix Fri, 11 Sep 2026 13:23:05 GMT Nr. 164999
    >>164991
    Die Root-Zone kann man auch herunterladen [0] und in den eigenen Resolver einbinden, um ein bisschen mehr Resilienz zu gewinnen zugunsten den neusten gTLDs, die noch nicht in der eigenen Kopie gelistet sind.

    >Ob es die Stoppschilder noch gibt?
    Nicht mehr in der Form wie zu Zeiten von Zensursula, aber z. B. ein Aufruf von Canna-Power mit Telekom- oder Vodafone-DNS gibt dir einen Redirect auf eine Sperrseite der Clearingstelle Urheberrecht im Internet (*.cuii.info).

    [0] https://www.iana.org/domains/root/files
  • [l] Felix Fri, 11 Sep 2026 13:39:10 GMT Nr. 165000
    >>164999
    >Die Root-Zone kann man auch herunterladen [0]
    Das ist schön, dass ich mal reinsehen kann, wie viel Daten das ungefähr sind. Danke Felix!
  • [l] Felix Fri, 11 Sep 2026 14:00:02 GMT Nr. 165001
    >>164991
    Es geht um die Anbieter.

    Das
    >Linuxservierer, unbound und dnscrypt
    machen nicht nur 95 % der Nutzer nicht, sondern eher 99,9999 % der Nutzer nicht.
    Das höchste der Gefühle ist dann erreicht, wenn 5 % der Nutzer sich ein YouTube-Video reinziehen und die IP-Adresse von ihrem DNS-Servierer im Betriebssystem ändern.

    Es geht um die Frage, warum die Anbieter von DNS-Servierer (Cloudflare, Quad9, Google) und die Weichwarenhersteller (Mozilla, Google, curl) nicht dnscrypt genommen haben, obwohl es viel weniger komplex und schneller zu implementieren ist.

    Irgendwas, irgendwas, Komplexitätsgewinnler.
  • [l] Felix Fri, 11 Sep 2026 14:20:08 GMT Nr. 165002
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    >>165001
    https://www.ietf.org/archive/id/draft-denis-dprive-dnscrypt-11.html

    >die Frage, warum die Anbieter von DNS-Servierer [...] und die Weichwarenhersteller [...] nicht dnscrypt genommen haben
    >obwohl es viel weniger komplex und schneller zu implementieren ist

    Gute Frage, die RFC ist sehr respektabel und es gibt keinen Grund sich zu verweigern. Wenn du Antworten willst, Frage dich warum IPv6 und nativer Dual Stack noch Probleme macht, obwohl alles gehen sollte.
  • [l] Felix Fri, 11 Sep 2026 14:27:55 GMT Nr. 165003 SÄGE
    >>165002
    PPS:
    Das mit IPv6 ist auch nur ein Vergleich. Ich glaube das Problem ist du brauchst Zwang und es muss viel Geld sparen.
  • [l] Felix Fri, 11 Sep 2026 22:09:24 GMT Nr. 165004
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    Wer für die Überwachung zuständig ist:

    DoH: Department of Homeland Security
    DoT: Department of Transportation
    DoD: Department of Defense (fürs DNS over DTLS)
  • [l] Felix Sat, 12 Sep 2026 09:42:16 GMT Nr. 165005
    >>165004
    Süßer Glühi!


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