Felix ist froh, dass er Anfang des Jahres noch seine 12 Jahre alten 8TB-WD-Platten durch neue 22TB-WD-Platten ersetzt hat. Letztere kosten jetzt nämlich mehr als das Doppelte von dem, was Felix bezahlt hat :)
Eigentlich wollte Felix das schon ein Jahr vorher machen, dann hätte er noch mehr für sein Geld bekommen, ging aber leider nicht aus $Gründen.
Die alten Platten waren eigentlich noch in Ordnung, aber nach 12 Jahren Laufzeit wird man dann doch langsam etwas nervös. Beim Umkopieren der Daten auf die neuen Platten gab es ~3 Read Errors auf zwei der Platten, die dritte hatte 0 Errors. Die Fehler waren aber kein Problem, weil das natürlich ZFS war. Es ist gut möglich, dass sie sogar in einem unbenutzten Bereich lagen, weil bei vorherigen ZFS Scrubs nie irgendwelche Fehler aufgetreten waren.
>>165204Meine WD-Platten haben bisher alle absolut solide gehalten, selbst über 10 Jahre im Dauerbetrieb und länger. Kollege musste damals in der Schule bei seinem neuen Gayming-Rechner seine Seagate fünf mal umtauschen, bis er eine hatte, die nicht nach zwei Wochen den Geist aufgab. Die Erfahrung hat sich Felix so sehr eingeprägt, dass er niemals Seagate kaufen wird. Die Statistiken (z.B. von Backblaze
/erp) geben Felix recht. Seagate hat durchweg deutlich schlechtere Fehlerstatistiken als die anderen Hersteller, also ich meine so, nicht nur ein bisschen schlechter, sondern eine Größenordnung schlechter.
Toshiba baut auch ganz ordentliche Platten. Hatte Felix auch mal in einem seiner früheren Rechner von der Stange, die liefen auch jahrelang problemlos. Wer vorne liegt, das hängt immer vom jeweiligen Modell ab. Aber WD und Toshiba sind beide gute Hersteller. Allerdings liest man in Rezensionen häufiger, dass die Toshiba-Modelle mit sehr hohen Kapazitäten recht laut sind. Das wäre für Felix störend. Allerdings muss man leider erwähnen, dass die Hochkapazitätsmodelle von WD im Betrieb auch alle fünf Sekunden oder so ein "Klick" von sich geben, was auch ziemlich nervig sein kann (gibt Videos davon auf Youtube. Und Fäden auf Habsgelesen, aber die lassen sich ja leider nich mehr abrufen). Allerdings ist das nach Felix Recherchen wohl heute bei allen Herstellern so ab einer gewissen Kapazität. Kann man nix machen. Wenigstens hört es nach einigen Minuten Idle auf. In Kombination mit einer ausrangierten SATA-SSD als Cache (L2ARC) lässt sich damit leben, weil die häufig benutzten Daten eh im Cache liegen und auf die Platten nicht so oft zugegriffen werden muss.
Spaßfakt: Felix
- hatte noch nie einen Festplattencrash
- hat sich noch nie etwas gebrochen
- hatte noch nie ein Loch im Zahn
Wer kann mithalten?