>>162797>Auch mit bezahlbarer GraKa kann man schon interessante Dinge tun.
>einige andere Ideen die sich leichter umsetzen lassen.
Felix hat es im Faden mehrfach gesagt, und sagt es auch nochmal: Beim Programmieren ist die Langzeitmotivation ultra-kritisch. Die fällt natürlich je nach Programmierer stark unterschiedlich aus. Insbesondere, wenn man Irgendwas-Mitte-30 ist und noch Beruf und Verpflichtungen hat und nur am Abend da ein paar Stunden mühsam abgeknabbelter Freizeit reinstecken kann. Felix kann einfach keine Projekte voranbringen, bei denen von Anfang an feststeht, dass sie nur Spielzeug sein werden, und noch nicht einmal von einem selbst genutzt werden, um ein konkretes Problem zu lösen.
Man muss halt schon realistisch herangehen, bevor man die Liste eigener unvollständiger Projekte wieder um 1 inkrementiert und wenn jemand danach fragt:
>Ja, ist unvollständig und kann dazu nichts Lauffähiges zeigen. :/
Der dunkle Schatten der anderen schwebt immer über einen. Was sie wohl sagen werden?
Da kommt man sich dann vor wie: Warum mache ich das überhaupt? Ungefähr so, als ob man 16 Stunden vor einem Multiplayer-Spiel gehangen hat, und dann den PC ausmacht, sich im Zimmer umguckt und feststellt, dass sich nichts verändert hat, aber man nun einfach 16 Stunden weniger im Leben hat. Der einzige Unterschied ist, dass man mit der Auseinandersetzung mit NN/LLMs einen Erkenntnisgewinn erlangt hat, oder kurz: Man hat was gelernt. Das ist aber etwas komplett anderes als ein Projekt zu starten und durchzuziehen oder "eine Idee umzusetzen". Deswegen würde ich zur Auseinandersetzung damit auch eher Spielerey in Jupyter-Notebooks empfehlen. Da kann man dann viel schneller was lernen als erst mal seinen Arena-Speicher-Allokator aus alten Projekten zu kopieren und zu überarbeiten.
Langzeitmotivation hingegen gibt es bei Felix bei Dingen, die er dann tatsächlich benutzt. Die laufen dann auch jeden Tag.
Z.B. eigens entwickelte Alternativen zu Poettering-Ware.
Was auch viel einfacher ist, schließlich besteht die zu 98 % aus Schrott. Man gewinnt also bereits automatisch.