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  • [l] Gibt ein Update zu dem Stromausfall in Berlin:Die Tiefbaufirma, ... Effe ## Mod Thu, 21 Feb 2019 00:54:54 GMT Nr. 7581
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    Gibt ein Update zu dem Stromausfall in Berlin [0]:

    >Die Tiefbaufirma, die die Bohrung durchführte, habe keine Trassenauskunft über verlegte Kabel oder Leitungen eingeholt, so Schunk weiter. "Die haben einfach losgebohrt."

    Einmal mit Profis arbeiten!

    Ich hoffe mal, dass die dann auch für die Schäden haften müssen.

    [0] https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2019/02/stromausfall-Berlin-koepenick-vattenfall-mittwoch.html

    https://blog.fefe.de/?ts=a29336e8
  • [l] Felix Thu, 21 Feb 2019 02:07:02 GMT Nr. 7583
    Natürlich müssen sie das, ist ja schließlich nur eine popelige Tiefbaufirma und keine multinationale Bank.
  • [l] Felix Thu, 21 Feb 2019 11:17:05 GMT Nr. 7591
    "Die Baufirma" ist so wie so nur ein Sub-Sub-Unternehmen gewesen:

    >Die verhängnisvolle Bohrung soll das Werk einer Baufirma sein, die im Auftrag einer anderen Baufirma am aufgegrabenen Sockel der baufälligen Salvador-Allende-Brücke arbeitet. Die übergeordnete der beiden Firmen, selbst im Auftrag einer vom Senat per Ausschreibung gefundenen Arbeitsgemeinschaft tätig, verweigerte jegliche Auskunft.

    Wenn dieses eine Sub-Sub-Unternehmen insolvent geht, spielt das für die übrigen Unternehmen keine Rolle (sie müssen nur auf einen Großteil ihrer Forderungen, ggf. alle, verzichten).

    Das ist der Trick, wenn jedes Softwareprojekt in eine eigenes Sub-Unternehmen ausgelagert wird. Wenn dieses Softwareprojekt, so wie 90% aller Projekte, schief geht, muss man das nicht aus funktionierenden Projekten querfinanzieren, sondern wickelt direkt die ganze Firma ab. Nur mit den Insolvenzbekanntmachungen muss man leben können.
  • [l] Felix Thu, 21 Feb 2019 13:40:45 GMT Nr. 7600
    >Ich hoffe mal, dass die dann auch für die Schäden haften müssen.
    Nö, weil es in Deutschland bei reinen Vermögensschäden wie Verdienstausfall wegen lahmgelegten Maschinen keinen Schadensersatz gibt.
  • [l] Felix Thu, 21 Feb 2019 15:33:48 GMT Nr. 7605
    >>7600
    Ding ding ding, richtige Antwort.

    Das Bauunternehmen wird ein paar Meter neues Kabel, die Muffen, den Erdaushub und die Reparaturkosten gerade stehen müssen. Das war es dann aber auch.

  • [l] Ich glaube ja, Big Data und Lotterie sprechen dieselben ... Effe ## Mod Tue, 19 Feb 2019 20:03:41 GMT Nr. 7546
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    Ich glaube ja, Big Data und Lotterie sprechen dieselben Leute an. Mit derselben Matheschwäche. Die sehen um sich rum alle nicht gewinnen und Daten wegkommen, und denken sich: ICH werde der eine Gwinner sein! BEI MIR werden keine Daten wegkommen!1!!

    Indien hatte gerade mal wieder ein paar Millioen Aadhaar-Datensätze als Datenreichtum [0]. Aadhaar ist deren völlig verkacktes Datenbankprojekt. Menschen sterben an Durchfall und Schlangenbissen, und die Regierung investiert erstmal in eine Datenbank. Ja nee, klar.

    [0] https://techcrunch.com/2019/02/18/aadhaar-indane-leak/

    https://blog.fefe.de/?ts=a292a0f4
1 Antwort nicht angezeigt.
  • [l] Felix Wed, 20 Feb 2019 06:56:54 GMT Nr. 7549
    Wie genau sollte denn der Staat gegen Schlangen vorgehen? Härtere Strafen wegen heimtückischen Beißens?
  • [l] Felix Wed, 20 Feb 2019 13:24:23 GMT Nr. 7567
    Hätte der Herr denn gerne, wenn die mit Durchfall und von Schlangen tollwütig gebissen in seinem Hinterhof randalieren? Muss doch einer was dagegen tun!
  • [l] Ach fefe ... Felix Thu, 21 Feb 2019 08:36:11 GMT Nr. 7587
    >>7546
    Fefe, der Meisterrechercheur mal wieder:
    >Indien hatte gerade mal wieder ein paar Millioen Aadhaar-Datensätze als Datenreichtum. Aadhaar ist deren völlig verkacktes Datenbankprojekt.
    Einfach mal den ersten Satz des Textes zu lesen, den man verlinkt? Hat ein gewichtiger Blogger doch nicht nötig!
    Da steht:
    >>..., India’s state-owned gas company Indane left exposed a part of its website for dealers and distributors, ...
    Ein winziger staatseigener Gasversorger mit nur 98 Millionen Kunden, der seine Kunden- und Händler-Daten in einer Datenbank verwaltet, braucht doch keine Datenbank! Da reichen doch Zettel, Stift und Abakus, so wie bei der Code-Blau-Kundendatensammlung.

    Mit dem "völlig verkackten Datenbankprojekt" "Aadhaar" hat das Ganze auch nur insofern zu tun, als die Kunden mit ihrer persönlichen ID gespeichert wurden.
    https://en.wikipedia.org/wiki/Aadhaar
  • [l] Felix Thu, 21 Feb 2019 15:25:04 GMT Nr. 7602
    Ein paar Millionen sind in Indien nicht viel.

  • [l] Wisst ihr, was mir bei dieser Huawei-Nummer gerade ... Effe ## Mod Thu, 21 Feb 2019 13:24:32 GMT Nr. 7599
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    Wisst ihr, was mir bei dieser Huawei-Nummer gerade auffiel?

    Das wäre die perfekte Gelegenheit, mal ein paar Dinge zu tun, die ich schon länger fordere. Wenn die wirklich gerade so hysterisch sind und begründete Angst vor Hintertüren und Bugs haben, dann ... sollen sie halt mal Produkthaftung einführen! Wir reden hier immerhin von kritischer Infrastruktur. Wo wenn nicht bei kritischer Infrastruktur könnte man mal das Niveau ein bisschen von *schulterzuck* heben?

    Und noch ein radikaler Vorschlag: Wieso nicht die Transparenzstandards von Huawei gesetzlich für kritische Infrastruktur vorschlagen. Wer Produkte baut, von denen Menschenleben abhängen, muss den Quellcode offenlegen. Ganz einfach!

    Man hört da immer so Gegenargumente wie "aber das geht doch nicht, dann klauen uns die Chinesen unser IP". Das ist ja offensichtlich eine haltlose Schutzbehauptung, denn die Chinesen haben euch auch so euer IP geklaut. Und dass das wirtschaftlich den Untergang bringt, wenn man die Quellen offenlegt, das hat Huawei ja gerade eindrucksvoll widerlegt. Der Quellcode von Windows liegt übrigens auch offen -- für Universitäten, Forscher und Regierungen.

    Also? Was sagt ihr? Wer, wenn nicht wir! Wann, wenn nicht jetzt!

    https://blog.fefe.de/?ts=a29066f6

  • [l] Manchmal gibt es Leute, die sich so dermaßen um Kopf ... Effe ## Mod Thu, 21 Feb 2019 13:03:28 GMT Nr. 7597
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    Manchmal gibt es Leute, die sich so dermaßen um Kopf und Kragen reden, dass man gar kein Money Quote auswählen kann.

    Axel Voss hat gerade so einen Fall hingelegt [0].

    Und DER "verhandelt" gerade unser gemeinsames Internet kaputt. Na super.

    [0] https://www.golem.de/news/eu-urheberrechtsreform-das-absolute-unverstaendnis-des-axel-voss-1902-139511.html

    https://blog.fefe.de/?ts=a29061c4

  • [l] Der Göttinger Friedenspreis 2019 geht an den Verein ... Effe ## Mod Thu, 21 Feb 2019 12:11:05 GMT Nr. 7593
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    Der Göttinger Friedenspreis 2019 geht an den Verein „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ [0]. Kennt ihr nicht? Die dpa beschreibt sie so:

    >Der 2003 als deutsche Sektion des Verbands "European Jews für a Just Peace" (EJJP) ins Leben gerufene Verein setzt sich unter der Maßgabe des völkerrechtlich verbrieften Rechts der Palästinenser auf Selbstbestimmung für eine ausgleichende Friedenslösung ein. Ziel ist ein lebensfähiger souveräner Staat Palästina.

    Oha. Da kann man sich schon denken, dass das keine unkontroverse Wahl ist. Und tatsächlich: Der Zentralrat der Juden ist entsetzt [1] über diesen befremdlichen Akt des Antisemitismus.

    >Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, im Kampf gegen Antisemitismus darf es keine Kompromisse geben. Es gibt keinen „legitimen“ Antisemitismus, egal aus welcher politischen Ecke er kommt.

    Da sind natürlich sofort alle Beteiligten eingeknickt [2].

    >[…] hatten Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD), Ulrike Beisiegel, Präsidentin der Göttinger Universität, und Rainer Hald, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Göttingen, für eine Aussetzung der Verleihung plädiert. Erst sollten die Vorwürfe ausgeräumt werden.

    Konkret [3]: Die Sparkasse fördert den Preis nicht mehr, das Rathaus steht als Ort für den traditionellen Empfang nicht mehr zur Verfügung, und die Uni will auch nicht mehr.

    >„In der aktuellen Situation hat die Entscheidung zu einer Kontroverse geführt, bei der sich die Universität keiner der kontrovers geäußerten Meinungen anschließen kann“, so Beisiegel. „Daher wird die Universität in diesem Jahr die Preisverleihung nicht unterstützen und die Verleihungsfeier kann nicht in Räumen der Universität stattfinden.“

    Aber die Jury hält an ihrer Entscheidung fest und es gibt auch Stimmen, die sich hinter den Preis stellen.

    >[Jury-Chef Andreas] Zumach verweist auf die Unterstützung von mehr als 90 namhaften jüdischen Wissenschaftlern und Intellektuellen aus Deutschland, Israel und anderen Ländern, die in einem Brief die Vorwürfe des Zentralrats zurückgewiesen hatten.

    Das Hauptargument des Zentralrats der Juden ist, dass sich die Jüdische Stimme an BDS-Aufrufen beteiligt habe, das steht für Boycott, Divestment (Investitionen abziehen) and Sanctions. Im Moment wird wohl überlegt, ob man zu einem Crowdfunding aufrufen soll, um die Preisverleihung doch stattfinden lassen zu können.

    [0] https://www.sueddeutsche.de/news/leben/auszeichnungen---goettingen-friedenspreis-fuer-verein-juedische-stimme-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-190204-99-844885
    [1] https://www.zentralratderjuden.de/aktuelle-meldung/artikel/news/goettinger-friedenspreises-2019/
    [2] http://www.goettinger-tageblatt.de/Die-Region/Goettingen/Goettinger-Friedenspreis-Eine-Welle-der-Unterstuetzung-fuer-kritisierten-Preistraeger
    [3] https://www.fr.de/politik/weniger-unterstuetzer-goettinger-friedenspreis-11783939.html

    https://blog.fefe.de/?ts=a29054b2
  • [l] Felix Thu, 21 Feb 2019 12:15:54 GMT Nr. 7594
    Antisemitismus aus der jüdischen Ecke, ist ja mal ganz was Neues.
  • [l] Felix Thu, 21 Feb 2019 12:55:13 GMT Nr. 7596
    >gerechten Frieden
    Was für ein Name.

  • [l] Ein Leser meint, ich solle angesichts der Nest-Nummer ... Effe ## Mod Wed, 20 Feb 2019 14:14:52 GMT Nr. 7571
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    Ein Leser meint, ich solle angesichts der Nest-Nummer und meiner Aluhut-Klientel mal öffentlich darauf hinweisen, dass ein Mikrofon und ein Lautsprecher im Wesentlichen das gleiche Gerät sind. Wer es mal probieren will, kann man seine Kopfhörer in den Mikrofoneingang stecken und reinreden.

    https://blog.fefe.de/?ts=a293a093
1 Antwort nicht angezeigt.
  • [l] Felix Wed, 20 Feb 2019 19:59:34 GMT Nr. 7577
    Seit Win95 bei fast allen Geräten so... wie kann man das nicht wissen?!
  • [l] Felix Wed, 20 Feb 2019 21:41:27 GMT Nr. 7578
    >7577
    Gewichtige Kompetenzblogger halten sich nicht mit solcherlei Kleinkram auf.
  • [l] Felix Thu, 21 Feb 2019 08:21:46 GMT Nr. 7584
    >>7571
    >dass ein Mikrofon und ein Lautsprecher im Wesentlichen das gleiche Gerät sind.
    Eine bestimmte Mikrofonbauart: ja. Alle anderen: nein.

    >Wer es mal probieren will, kann man seine Kopfhörer in den Mikrofoneingang stecken und reinreden.
    Das mag (mäßig gut) funktionieren, aber ein als Lautsprecher fest eingebautes Teil wird nicht durch "Reinsprechen" zum Mikrofon.

    >>7577
    >Seit Win95 bei fast allen Geräten so...
    Inwiefern hat eine Hardware-Sache etwas mit der Verfügbarkeit einer bestimmten Betriebssystemversion zu tun?

    >wie kann man das nicht wissen?!
    Was kann man nicht wissen: Allgemeine Grundlagen der Elektrotechnik oder der spezielle Aufbau von elektrotechnischen Geräten? Herr von Leitner zeigt sich auf beiden Feldern regelmäßig ahnungslos bis naiv autoritätsgläubig.
  • [l] Update Effe ## Mod Thu, 21 Feb 2019 11:35:19 GMT Nr. 7592
    @@ -1 +1 @@
    -Ein Leser meint, ich solle angesichts der Nest-Nummer und meiner Aluhut-Klientel mal öffentlich darauf hinweisen, dass ein Mikrofon und ein Lautsprecher im Wesentlichen das gleiche Gerät sind. Wer es mal probieren will, kann man seine Kopfhörer in den Mikrofoneingang stecken und reinreden.
    +Ein Leser meint, ich solle angesichts der Nest-Nummer und meiner Aluhut-Klientel mal öffentlich darauf hinweisen, dass ein Mikrofon und ein Lautsprecher im Wesentlichen das gleiche Gerät sind. Wer es mal probieren will, kann mal seine Kopfhörer in den Mikrofoneingang stecken und reinreden.

  • [l] Infrastrukturapokalypse: Stromausfall in Berlin-Köpenick ... Effe ## Mod Tue, 19 Feb 2019 19:47:54 GMT Nr. 7545
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    Infrastrukturapokalypse: Stromausfall in Berlin-Köpenick und -Lichtenberg, ca. 30.000 Haushalte betroffen [0].

    Hmm. Die Einschläge kommen näher. Frank hatte doch Recht. Ich hätte mir auch einen Bunker auf dem Lande zulegen sollen.

    [0] https://twitter.com/Berliner_Fw/status/1097889908386082816

    https://blog.fefe.de/?ts=a2929c88
  • [l] Felix Wed, 20 Feb 2019 09:18:00 GMT Nr. 7550
    Auf dem Land ist es auch einfacher an frisches Wildschwein zu kommen.
  • [l] Felix Thu, 21 Feb 2019 10:09:55 GMT Nr. 7590
    >>7545
    >Ich hätte mir auch einen Bunker auf dem Lande zulegen sollen.
    Obligatorisch:
    https://www.youtube.com/watch?v=ecpNe4TvDT4 Gerhard Polt - Die Bunkerführung
    https://www.youtube.com/watch?v=chI36ZUePnE Der Luftschutzbunker K2000 - Loriot

  • [l] Südkorea hat ein Schönheits-Standards-Problem, u.a. ... Effe ## Mod Wed, 20 Feb 2019 11:42:37 GMT Nr. 7552
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    Südkorea hat ein Schönheits-Standards-Problem, u.a. dank K-Pop, wo die Sänger der Bands inzwischen wie eineiige Zwillinge aussehen. Das hat eine boomende Schönheitschirurgie-Branche befördert.

    >South Korea is famous for its cosmetic surgery industry, with as many as one third of young women in the country believed to have gone under the knife.

    Jetzt hat sich das Familienministerium mal eingeschaltet [0] und ein paar Richtlinien veröffentlicht. Die fanden es u.a. problematisch, wenn im Fernsehen fast nur noch chirurgisch optimierte Barbiepuppen zu sehen sind, weil das bei Kindern deren Aussehen als Schönheitsstandard etabliert. Die schlugen dann vor, die Anzahl an K-Pop-Singern pro Fernsehshow zu begrenzen.

    Daraufhin gab es einen Aufschrei und eine Welle von Zensurvorwürfen und Vergleiche mit dem letzten Diktator, den Südkorea hatte, und daraufhin zog das Ministerium die Richtlinie zurück.

    [0] https://www.theguardian.com/world/2019/feb/20/south-korean-government-sparks-outrage-by-saying-k-pop-stars-look-identical

    https://blog.fefe.de/?ts=a293fdd7
  • [l] Felix Wed, 20 Feb 2019 12:50:35 GMT Nr. 7563
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    >wo die Sänger der Bands inzwischen wie eineiige Zwillinge aussehen

    Das ist natürlich eine sehr West-zentristische Sicht. So, wie für Menschen alle Wildschweine gleich aussehen.
  • [l] Felix Thu, 21 Feb 2019 09:32:51 GMT Nr. 7589
    https://www.watson.ch/wissen/klischeekanone/648764890-falls-du-denkst-asiaten-saehen-alle-gleich-aus-schau-mal

  • [l] Auf dem europäischen Polizeikongress in Berlin kam ... Effe ## Mod Wed, 20 Feb 2019 12:03:24 GMT Nr. 7556
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    Auf dem europäischen Polizeikongress in Berlin kam die Forderung nach einem Verbot von Anonymisierungs-Diensten wie Tor auf [0].

    >Zur Eröffnung des 22. europäischen Polizeikongresses in Berlin forderte Günter Krings, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium, ein einschneidendes Verbot von Tor: "Ich verstehe, warum das Darknet einen Nutzen in autokratischen Systemen haben kann. Aber in einer freien, offenen Demokratie gibt es meiner Meinung nach keinen legitimen Nutzen. Wer das Darknet nutzt, führt in der Regel nichts Gutes im Schilde. Diese einfache Erkenntnis sollte sich auch in unserer Rechtsordnung widerspiegeln."

    Die Debatte können wir von mir aus führen — nachdem wir Abgeordnetenbestechung ordentlich unter Strafe gestellt haben [1]. Die Prämisse, dass nur Menschen mit bösen Absichten Tor benutzen, ist natürlich eine dreiste Lüge. Aber wie das so ist bei den Populisten. Erst kloppen sie plumpe Populistenforderungen raus, dann werfen sie der AfD Populismus vor. Und am Ende wundern sie sich, dass sie niemand ernst nimmt.

    [0] https://www.heise.de/-4313276
    [1] https://www.abgeordnetenwatch.de/blog/2014-02-11/warum-der-gesetzentwurf-gegen-abgeordnetenbestechung-untauglich-ist

    https://blog.fefe.de/?ts=a2938007
  • [l] Felix Wed, 20 Feb 2019 13:20:29 GMT Nr. 7565
    >Ich verstehe, warum das Darknet einen Nutzen in autokratischen Systemen haben kann. Aber in einer freien, offenen Demokratie gibt es meiner Meinung nach keinen legitimen Nutzen.


    Ab sofort Wahlzettel mit Fingerabdruck.
  • [l] Felix Wed, 20 Feb 2019 21:43:58 GMT Nr. 7579
    >7565
    Hat bei Fefe schon Tradition. Er schnabuliert vor dem Wahlgang immer ein paar Krapfen, und mit fettigen Fingern ist halt immer mit Fingerabdruck.
  • [l] Felix Thu, 21 Feb 2019 09:06:44 GMT Nr. 7588
    >Wer das Darknet nutzt, führt in der Regel nichts Gutes im Schilde. Diese einfache Erkenntnis sollte sich auch in unserer Rechtsordnung widerspiegeln.
    Eigenartig, Felixens Wissen nach ist "nichts Gutes im Schilde führen" auch sonst nicht strafbar.

  • [l] Wie ja schon fast zu befürchten war, war Relotius ... Effe ## Mod Thu, 21 Feb 2019 00:54:56 GMT Nr. 7582
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    Wie ja schon fast zu befürchten war, war Relotius beim Spiegel kein Einzelfall. Die Süddeutsche hat jetzt auch einen Autor rausgeschmissen [0]. Money Quote:

    >Der Autor hatte offenbar eine Protagonistin erfunden. Der Verlag spricht von einem "groben Verstoß gegen journalistische Standards".

    Ihr werdet euch sicher gedacht haben, welche Art von Spruch mir da auf der Zunge lag. Die Realität hat mich aber rechts überholt.

    >Der u.a. mit dem Henri-Nannen-Preis ausgezeichnete Reporter schrieb auch für andere Qualitätsmedien wie den Spiegel und die Zeit, wo seine Recherchen nun geprüft werden.

    [0] https://meedia.de/2019/02/20/protagonistin-erfunden-sz-magazin-trennt-sich-von-preisgekroentem-autor-spiegel-und-zeit-ueberpruefen-artikel/

    https://blog.fefe.de/?ts=a2933615
  • [l] Felix Thu, 21 Feb 2019 08:24:28 GMT Nr. 7586
    >>7582
    >>Der u.a. mit dem Henri-Nannen-Preis ausgezeichnete Reporter
    Passt doch.


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