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  • [l] Nest hatte ein verstecktes Mikrofon eingebaut. Wo man ... Effe ## Mod Wed, 20 Feb 2019 11:52:54 GMT Nr. 7554
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    Nest hatte ein verstecktes Mikrofon eingebaut [0]. Wo man früher von Spionage und Grundrechtsverletzung gesprochen hätte, spricht man heute von "hey, damit kann man jetzt den Google-Assistenten benutzen". Schöne neue Welt.

    [0] https://www.csoonline.com/article/3336227/security/nest-secure-had-a-secret-microphone-can-now-be-a-google-assistant.html

    https://blog.fefe.de/?ts=a293ff87

  • [l] Ihr müsst jetzt sehr tapfer sein: Software-Maßnahmen ... Effe ## Mod Tue, 19 Feb 2019 09:26:10 GMT Nr. 7530
    GIF 300×302 11.4k
    Ihr müsst jetzt sehr tapfer sein: Software-Maßnahmen gegen Spectre sind alle umgehbar [0]. Die kosten Performance und bringen keinen Schutz.

    Hätte uns doch nur jemand am Anfang gesagt, dass wir auf einem Hardware-Umtausch bestehen müssen!1!!

    [0] https://www.heise.de/-4311666

    https://blog.fefe.de/?ts=a2950b44
  • [l] Felix Tue, 19 Feb 2019 10:23:33 GMT Nr. 7534
    >Software-Maßnahmen gegen Spectre sind alle umgehbar
    Ist das der Paper-Lesekompetenztest?

    Man muss einfach mal in die Annahmen schauen.

    1. Gemeinsamer Addressraum:
    >out-of-bounds read, a routine that can read all of addressable memory
    Spekulation nach Spectre-Manier funktioniert nur auf Speicheradressen im gleichen virtuellen Adressraum. Daher will Google jetzt auch jeden JavaScript-Interpreter in einen anderen Prozess mit eigenem Adressraum verfrachten.

    und entweder

    2. Existenz von Mikroarchitektur-Event-Funktionen: Wenn man Funktionen hat, mit denen man direkt in die Mikroarchitektur schauen kann (z.B. Performance-Counter), ist das natürlich für out-of-bounds reads einsetzbar.

    oder

    3. Existenz von Timing-Funktionen. In einer Sprache ohne Timing-Möglichkeiten gehen die out-of-bounds reads auch nicht. Also ist z.B. die BPF in-kernel virtual machine für Feuerwalls davon nicht betroffen.

    Ich schätze ja, in einigen Jahren wird als Lösung einfach aufkomben, dass es eine leichtgewichtige Implementierung dafür geben wir , nicht nur Prozesse in einem eigenen virtuellen Adressraum auszuführen, sondern auch Threads oder gar einzelne Funktionsaufrufe.
  • [l] Felix Tue, 19 Feb 2019 11:03:02 GMT Nr. 7535
    >Spekulation nach Spectre-Manier funktioniert nur auf Speicheradressen im gleichen virtuellen Adressraum.
    Warum ist das so? Ich dachte, damit kann man gerade Bits im gesamten physikalischen Addressraum auslesen.
    >Existenz von Timing-Funktionen.
    Ja, gut, die haste halt bei JavaScript an der Backe. Runterdrehen der Auflösung des Timers reduziert nur die Bitrate, verhindert aber nicht das Auslesen an sich.
  • [l] Felix Tue, 19 Feb 2019 12:31:51 GMT Nr. 7538
    >>7535
    >>Spekulation nach Spectre-Manier funktioniert nur auf Speicheradressen im gleichen virtuellen Adressraum.
    >Warum ist das so? Ich dachte, damit kann man gerade Bits im gesamten physikalischen Addressraum auslesen.
    Das war Meltdown:
    >The basic difference between Spectre and Meltdown is that Spectre can be used to manipulate a process into revealing its own data. On the other hand, Meltdown can be used to read privileged memory in a process's address space which even the process itself would normally be unable to access (on some unprotected OSes this includes data belonging to the kernel or other processes).

    >>Existenz von Timing-Funktionen.
    >Ja, gut, die haste halt bei JavaScript an der Backe. Runterdrehen der Auflösung des Timers reduziert nur die Bitrate, verhindert aber nicht das Auslesen an sich.
    Korrekt, aber das Entfernen von Timing-Funktionen wäre eine Software-Maßnahme, wenn auch eine rabiate, die Features kostet. Andererseits: Ich behaupte einfach gans frech, dass der allermeiste JavaScript-Code keine Timing-Funktionen braucht, abgesehen von allen Dingen, die eine Frame-Schleife haben (z.B. JavaScript-Spiele). Ich würde mir einen Schalter wünschen, mit dem ich in meinem Feuerfuchs alle JS-Timing-Funktionen abstellen könnte (gibt dann immer 0 zurück) und nicht nur die Granularität verändern könnte.

    Die obige Aussage zu BPF stimmt insoweit, als dass BPF selbst keine Timing-Funktionen hat, aber ein anderes Programm, dass BPF-Bytecode in den Kernel laden darf, diese Messungen vornehmen könnte - d.h. dann existieren wieder Timing-Funktionen.
  • [l] Felix Tue, 19 Feb 2019 18:27:02 GMT Nr. 7544
    >>7530
    >Hätte uns doch nur jemand am Anfang gesagt, dass wir auf einem Hardware-Umtausch bestehen müssen!1!!
    So wie bei den VW-Dieseln?

  • [l] Unser Gehirn kann funken!Scientists think they've identified ... Effe ## Mod Tue, 19 Feb 2019 09:51:19 GMT Nr. 7533
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    Unser Gehirn kann funken [0]!

    >Scientists think they've identified a previously unknown form of neural communication that self-propagates across brain tissue, and can leap wirelessly from neurons in one section of brain tissue to another – even if they've been surgically severed.

    Das ist ja wohl mal krasses Sci-Fi!

    [0] https://www.sciencealert.com/neuroscientists-say-they-ve-found-an-entirely-new-form-of-neural-communication

    https://blog.fefe.de/?ts=a29511bb
  • [l] Felix Tue, 19 Feb 2019 14:09:48 GMT Nr. 7540
    Und dann sag noch einer dass Handys nicht dein Gehirn manipulieren mit ihren Strahlen. Tragt Bleihüte, damit seid ihr sicher
  • [l] Felix Tue, 19 Feb 2019 15:00:42 GMT Nr. 7541
    Telepathiekurse wann?
  • [l] Felix Tue, 19 Feb 2019 18:13:03 GMT Nr. 7542
    Hier ist das Papier: https://physoc.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1113/JP276904
  • [l] Felix Tue, 19 Feb 2019 18:25:26 GMT Nr. 7543
    >>7540
    >Und dann sag noch einer dass Handys nicht dein Gehirn manipulieren
    Wenn Herrn von Leitners Schlussfolgerung stimmt, dann ist es eher umgekehrt: Dein Gehirn manipuliert deines und anderer Leute Handys.

  • [l] Wusstet ihr eigentlich, dass "learn to code", wenn ... Effe ## Mod Sun, 10 Feb 2019 18:55:51 GMT Nr. 7132
    JPG 414×414 37.8k
    Wusstet ihr eigentlich, dass "learn to code", wenn einem Journalisten gesagt, abusive behavior und targeted harassment ist [0]?

    Oh und es es ist natürlich eine right-wing dog whistle [1].

    Harassment und Gaslighting [2]!

    Wenn es ein Journalist zu jemand anderem sagt, ist es natürlich ein wohlmeinender Fortbildungs-Ratschlag [3].

    Ein fieser Rechtsaußen-Gaslighting-Harasser kommentiert:

    >Thoughts and prayers during this challenging time

    Oh wie böse, fies und gemein! Gleich mal melden, den Account!1!!

    Falls jemand die Begriffe nicht kennt, komme ich hier mal meinem Bildungsauftrag nach:

     • targeted harassment: Völlig sinnentleerter Kampfbegriff. Ursprünglich: Jemandem gezielt böse Dinge antun. Heute: Synonym für social media.
     • abusive behavior: Völlig sinnentleerter Kampfbegriff. Ursprünglich: Jemandem böse Dinge antun. Heute: Synonym für social media.
     • Gaslighting: Völlig sinnentleerter Kampfbegriff. Ursprünglich: Wenn du vier Finger hochhälst, aber einem Beobachter gegenüber darauf bestehst, es seien fünf gewesen (siehe auch: 1984). Heute: Synonym für social media.
     • dog whistle: Völlig sinnentleerter Kampfbegriff. Ursprünglich: Einen Begriff oder eine Phrase verwenden, die Außenstehenden nicht schlimm erscheint, aber die den Kumpels signalisiert, dass du ein aufrechter Nazi bist. Heute: Synonym für social media.

    [0] https://twitter.com/bpopken/status/1091374430561939456
    [1] https://newrepublic.com/article/153019/fetid-right-wing-origins-learn-code
    [2] https://newrepublic.com/article/153019/fetid-right-wing-origins-learn-code
    [3] https://www.forbes.com/sites/annefield/2017/01/30/turning-coal-miners-into-coders-and-preventing-a-brain-drain/

    https://blog.fefe.de/?ts=a29eb3fb
26 Antworten nicht angezeigt.
  • [l] Felix Fri, 15 Feb 2019 08:58:08 GMT Nr. 7347
    >>7333
    >Dann wird die Turingmaschine weggeschmissen und eine neue, identische (mit leerem Band) hingestellt.
    Und wer macht das, der Weihnachtsmann? Das kann ja nur durch eine andere Turing-Maschine geschehen, also ist deine Server-Implementation nicht vollständig.
    >TM-Programme sind immer pure Funktionen.
    Dann wäre jede Implementierung, die nicht-reine Funktionen unterstützt, mächtiger als eine Turing-Maschine. Das glaube ich nicht, Tim.
  • [l] Felix Fri, 15 Feb 2019 15:41:24 GMT Nr. 7383
    >>7347
    Darf Felix als bisher Außenstehender dieser Diskussion mal fragen, was es überhaupt für eine Relevanz hat, ob die Turingmaschine hält? Wer hat gesagt, dass eine Turingmaschine halten muss?

    Anscheinend ging es um diese Aussage:
    >>7325
    >Auf einer Turing-Maschine braucht jedes Programm für eine Eingabe, auf der das Programm hält, nur endlich viel Bandspeicher. Sagen wir m.
    >Die C-Spezifikation sagt nun, ein Pointer hat n Bits.
    Wenn Felix sich nicht irrt, dann sagt die C-Spezifikation nicht mal, dass ein Pointer überhaupt intern ein "Int" ist. Es gibt ja auch Architekturen, die gar keinen zusammenhängenden Speicherbereich haben, sondern z.B. verschiedene Segmente.

    Insofern hat ein Pointer im allgemeinen gar keine Bits, sondern ist einfach ein opaker, "magischer" Typ, der sich dereferenzieren, zuweisen, inkrementieren und dekrementieren lässt. Wenn man also annimmt, dass man eine Hardware hat, die einen solchen Typ für einen unendlich großen Speicher bereitstellen kann (geht natürlich in der Praxis nicht, genau so wie man in der Praxis auch keine Turingmaschine bauen kann), dann lässt sich eine Turingmaschine sehr leicht in C implementieren, da man ja immer nur einen Pointer inkrementieren/dekrementieren muss, um sich auf dem Band zu bewegen.
  • [l] Felix Sat, 16 Feb 2019 02:41:46 GMT Nr. 7422
    >>7383
    >Wenn Felix sich nicht irrt, dann sagt die C-Spezifikation nicht mal, dass ein Pointer überhaupt intern ein "Int" ist.
    Er irrt sich nicht, wobei es zumindest das optionale (u)intptr_t gibt. Tatsächlich ist die Definition eines "Pointers" in C ziemlich aberwitzig, da der Standard weniger eine nützliche abstrakte Sprache definiert und eher mehrere Implementationen eines unspezifizierten Meta-Cs verallgemeinert. Diese Erfahrung musste dieser naive Felix machen, als er sich überlegte, eine C-Implementation in einer Hochsprache zu schreiben, sodass bei undefiniertem Verhalten nützliche Fehlermeldungen ausgegeben werden. C ist nur einfach zu implementieren, wenn man dem Nutzer den Mittelfinger zeigt.

    Als einfaches Beispiel: Das Casten von Datenpointern (ohne Dereferenzierung, und ja, es gibt einen Unterschied zwischen Daten- und Funktionspointern in C) kann bereits undefiniertes Verhalten sein.
  • [l] Felix Tue, 19 Feb 2019 12:37:04 GMT Nr. 7539
    Ich habe mal etwas nachgedacht.

    >>7345
    >Zwei verschiedene Implementierungen können inkompatibel sein, was sie z.B. im Hinblick auf maximale Objektzahl auch sind.
    Korrekt. Das widerspricht dem vorherigen aber nicht. Bloß weil man sagt, C sei die Menge aller möglichen C-Sprachimplementierungen, heißt es nicht, dass zwei C-Sprachimplementierungen zueinander kompatibel sind. Das widerspricht auch nicht:
    >Und so ist C turing-vollständig, weil C die Menge aller möglichen C-Sprachimplementierungen ist.
    Denn die Frage ist, was überhaupt der Bedeutungsinhalt von "C ist nicht turing-vollständig, da mit Pointern nur endlich viel Speicher adressiert werden kann" sein soll.

    Ich mache mal ein Beispiel: Wenn man die (offensichtlich nicht turing-vollständige) Programmiersprachen L_k = "Schreibe k-viele Einsen aufs Band" definiert, hat man mit L_1, L_2, ... eine Menge an Sprachen. Nun kann man sagen, L = {L_1, L_2, ...} ist die Menge der Sprachen. D.h. L_5 ist eine L-Sprache.

    Und so hat man auch bei C eine Menge an Sprachen. Was ist also C? Eine Menge an Sprachen oder nicht? Was meint man, wenn man von C spricht? Eine spezifische Sprache mit z.B. Pointergröße 32 oder 64 Bits - und der Rest ist dann keine C-Sprache? Oder die gesamte Menge aller möglichen Sprachen? Ich sage: C_32 ist eine C-Sprache.

    D.h. das obige "C ist (nicht) turing-vollständig" ist nicht spezifisch genug. Spezifischer genug wären:
    1. "Gegeben ein bestimmtes Programm und eine bestimmte C-Sprache, lässt sich das Programm in dieser C-Sprache umsetzen?"
    2. "Gegeben eine bestimmte C-Sprache, lassen sich alle Programme in dieser C-Sprache umsetzen?"
    3. "Gegeben ein bestimmtes Programm, lässt sich das Programm in einer C-Sprache umsetzen?"

    Die Antworten sind:
    1. Hängt vom Programm und der C-Sprache ab.
    2. Nein.
    3. Ja.

    Wenn man also "C ist turing-vollständig" im Sinne von 3. versteht, so ist das korrekt. Wenn man "C ist nicht turing-vollständig" im Sinne von 2. versteht, so ist das korrekt. Man muss nur mal in der Frage genau genug werden, dann lösen sich die Probleme in Wohlgefallen auf.

    >>7347
    >>Dann wird die Turingmaschine weggeschmissen und eine neue, identische (mit leerem Band) hingestellt.
    >Und wer macht das, der Weihnachtsmann? Das kann ja nur durch eine andere Turing-Maschine geschehen, also ist deine Server-Implementation nicht vollständig.
    Eine Turing-Maschine funktioniert klassisch so: Eine TM kriegt eine Eingabe, berechnet das Programm, und (wenn sie hält) hat dann eine bestimmte Ausgabe auf dem Band. Sollte die TM einmal in einem akzeptierenden Zustand sein, kriegt man die dort nie wieder raus, da es keine Übergänge aus einem akzeptierenden Zustand heraus gibt.

    Deshalb erst mal zu:
    >>Die restlichen Eingaben, d.h. die, auf denen das Programm nicht hält, sind wurst.
    >Ein Server ist ein Programm, dass idealerweise nicht hält.

    Das Problem und die Ursache der Konfusion ist, dass da von zwei unterschiedlichen "halten" die Rede ist, und zwar nennen wir es einmal das TM-Halten und das Computerprogramm-Halten. Im ursprünglichen Zitat verwendete ich "halten" im Sinne von TM-Halten.

    Zum TM-Halten: Bei einer klassischen TM ist es so, dass man eine Eingabe hat, und nur einmal eine Funktion für diese Eingabe berechnen will, und dann fertig ist. Bevor die TM nicht gehalten hat, ist das Band nicht die Ausgabe der TM, da die TM schließlich noch in späteren Schritten etwas auf das Band schreiben könnte. Wenn die TM nicht gehalten hat, gibt es auch keine Ausgabe. Bei einer Turing-Maschine gibt es auch nur eine endlich lange Eingabe.

    Zum Computerprogramm-Halten: Natürlich kann da ein Programm eine Ausgabe liefern, bevor es hält. Ob ein Programm eine unendlich lange Eingabe erhalten kann, darüber lässt sich streiten.

    Jetzt zu:
    >Und wer macht das, der Weihnachtsmann? Das kann ja nur durch eine andere Turing-Maschine geschehen, also ist deine Server-Implementation nicht vollständig.
    Natürlich macht das eine Turing-Maschine. Man nimmt die Server-TM, führt diese bis zum TM-Halt aus (d.h. die Antwort für den Client steht auf dem Band, und M hält dann), löscht das Band (maximale Länge des Bandinhalts kann von der TM berechnet werden) und führt dann wieder die Server-TM aus, usw. Das Problem ist dabei, dass man die gesamte Eingabe, d.h alle Client-Anfragen, im Voraus kennen muss. Wie kann man das lösen? Wie kann der Server die Client-Anfragen antizipieren?

    Der Trick, ein Client-Server-System als TM zu bauen, liegt darin, nicht Clients und Server zu trennen, sondern das alles als eine einzige TM zu pressen, d.h. alle Clients und der Server in einer TM. Eingabe an die TM sind die Eingaben an die Clients vom Nutzer (endlich), Ausgabe sind die Ausgaben der Clients an den Nutzer (endlich). So kann man das als eine einzige TM bauen, ohne das Wekschmeißen und Neuanfangen mit leerem Band wie in einem vorherigen Pfosten.

    Alles, was die Nutzer vom Client-Server-System berechnet haben wollen, können sie so von der TM berechnet bekommen.

    >>TM-Programme sind immer pure Funktionen.
    >Dann wäre jede Implementierung, die nicht-reine Funktionen unterstützt, mächtiger als eine Turing-Maschine. Das glaube ich nicht, Tim.
    Man kann nicht-reine Funktionen durch reine Funktionen ersetzen, die den gesamten Status als zusätzlichen Parameter haben, und den gesamten (eventuell geänderten) Status mit zurückgeben. Klappte ähnlich in C++ schon mit dem versteckten
    this
    -Pointer als ersten Parameter der Funktion. :3

  • [l] Huawei-Update: UK wird Huawei-Equipment nicht verbieten. ... Effe ## Mod Tue, 19 Feb 2019 09:41:12 GMT Nr. 7531
    JPG 493×375 122.7k
    Huawei-Update: UK wird Huawei-Equipment nicht verbieten [0]. Die NSA konnte ihre Five-Eyes-Kollegen nicht "überzeugen". Warum nicht? Weil China gerade an Neuseeland ein Exempel statuiert wegen deren Huawei-Verbot.

    Die Botschaft ist in UK angekommen. Oh und aus Geheimdienstbeobachtersicht ergibt sich da eine interessante Perspektive [1]! Aus Chinas Sicht ist es ein großer Sieg, wenn sie die Five Eyes zum Streiten bringen können. Das ist der dunkle Geheimdienst-Pakt, der die ganze Welt abschnorchelt. Jedes bisschen Sand im Getriebe ist für jedes betroffene Land ein Gewinn. Nachdem Neuseeland sich nicht von Chinas Bullying hat beeindrucken lassen, haben die sich das nächst-verwundbarste Land herausgesucht, und das ist in Brexit-Zeiten UK. China ist der fünftwichtigste Handelspartner von UK, und jetzt wo die Briten fürchten, ihre ganzen EU-Handelsabkommen zu verlieren, da wären die Chinesen umso wichtiger, weil die im Allgemeinen eher unbürokratisch und pragmatisch sind, wenn es um Handel geht.

    International ist das jetzt allerdings ein veritables Erdbeben. Wenn die Five Eyes es schon intern nicht schaffen, Huawei zu verbieten, wieso sollten sich dann andere Länder (wie Deutschland!) von den Amerikanern vorschreiben lassen, keine Huawei-Produkte einzusetzen?

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass in den USA gerade nächtliche Krisensitzungen anberaumt werden.

    [0] https://www.golem.de/news/5g-grossbritannien-entscheidet-sich-gegen-huawei-verbot-1902-139446.html
    [1] https://techcentral.co.za/new-zealand-frets-over-china-backlash-after-huawei-ban/87537/

    https://blog.fefe.de/?ts=a2950e9b
  • [l] Felix Tue, 19 Feb 2019 12:16:29 GMT Nr. 7537
    >Wenn die Five Eyes es schon intern nicht schaffen, Huawei zu verbieten, wieso sollten sich dann andere Länder (wie Deutschland!) von den Amerikanern vorschreiben lassen

    Lieber fefe, das ist so als ob deine Frau USA beim Sonntagsessen sagt dass diesmal gesittet gegessen wird, duUK aber trotzdem das ganze Wildschwein verputzt.
    Das heißt ja noch lange nicht dass euer Kind aka Vasall, Deutschland sich den Nachtisch ohne Ende reinschieben darf.

  • [l] Ab in die Bunker! Die Zombie-Apokalypse hat angefangen! Effe ## Mod Tue, 19 Feb 2019 09:41:14 GMT Nr. 7532
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    Ab in die Bunker! Die Zombie-Apokalypse hat angefangen [0]!

    [0] https://www.derwesten.de/panorama/forscher-warnen-toedliche-zombie-krankheit-ausgebrochen-sie-ist-auf-den-menschen-uebertragbar-id216457577.html

    https://blog.fefe.de/?ts=a2950e2a
  • [l] Felix Tue, 19 Feb 2019 11:10:07 GMT Nr. 7536
    Ich möchte lösen:
    >In contrast, cynomolgus macaques have not shown evidence of clinical disease as of 70 months postinfection.
    >Because humans are evolutionarily closer to macaques than to squirrel monkeys, they may also be resistant to CWD.

  • [l] 1939 fand in New York, im Madison Square Garden, eine ... Effe ## Mod Sun, 17 Feb 2019 08:16:17 GMT Nr. 7466
    JPG 255×342 20.4k
    1939 fand in New York, im Madison Square Garden, eine Großveranstaltung statt, aus dessen Videoaufnahmen jetzt ein Kurzfilm gemacht wurde [0] (rund 7 Minuten, davon 2 Minuten Vor- und Abspann). Angekündigt als "Pro American Rally" war es eine Art Schulterschluss mit Hitlerdeutschland. Guckt euch das mal an.

    [0] https://vimeo.com/237489146

    https://blog.fefe.de/?ts=a297d72f
6 Antworten nicht angezeigt.
  • [l] Felix Sun, 17 Feb 2019 17:45:00 GMT Nr. 7497
    >>7485
    Dafür bekommt man eine AA-Nominierung? Da kann mir doch keiner erzählen, dass das nicht ausschließlich politisch motiviert ist, und hier jemand unbedingt möchte, dass Leute in der Veranstaltung Parallelen zu den Reden von Trump sehen. Handwerklich ist dieser Film doch wirklich armselig. Da wurde ja vor zehn Jahren schon besseres von Schülern mit dem Windows Movie Maker zusammengeklopft.
  • [l] Felix Sun, 17 Feb 2019 20:30:53 GMT Nr. 7501
    Ja ja die Amis wieder! Der Dicke lässt natürlich außer Acht, wie die Nazis und die UdSSR seinerzeit paktiert zusammen Krieg führten. Weil Stalin Putin stark!
  • [l] Felix Sun, 17 Feb 2019 21:00:55 GMT Nr. 7502
    >>7501
    Ja Moment! Aus Sicht der Amis, Briten und Franzosen hat das nie stattgefunden. Fefe als Westberliner Sektorenkind wurde natürlich dementsprechend indoktriniert.
  • [l] Felix Tue, 19 Feb 2019 06:44:40 GMT Nr. 7529
    tja, juden haben gewonnen.

  • [l] Netzpolitik.org hat das ARD-Framing-Manual als PDF ... Effe ## Mod Sun, 17 Feb 2019 15:33:54 GMT Nr. 7489
    JPG 1262×1002 229.7k
    Netzpolitik.org [0] hat das ARD-Framing-Manual als PDF veröffentlicht [1]. Inhaltlich ist das glaube ich kein guter Rat, was das Papier vorschlägt. Beispiel:

    >Im Umkehrschluss folgt daraus, dass Menschen und Systeme in höchstem Maße unmoralisch handeln, wenn sie Menschen nicht als gleichermaßen wertig sehen und daher Marginalisierungen hinnehmen oder sogar vorantreiben. Wenn Sie nun sagen, „Wir stehen für Inklusion“, dann kommunizieren Sie ‚nur’ auf der Ebene einer Haltung. Wenn Sie aber sagen, „Wir glauben nicht an eine Hierarchie unter Menschen, für uns sind alle Mitbürger gleich viel wert (daher kommen wir dem Auftrag nach, jeden zu schützen und zu befähigen)“, dann kommunizieren Sie erfolgreich auf der Ebene moralischer Prinzipien – es sind Prinzipien, die Sie glasklar von ihren Gegnern unterscheiden.

    Da würde ich so gut wie alle Aspekte von bestreiten wollen. Erstens ist es gerade nicht gut, bei Menschen von Wert oder Wertigkeit zu reden, sondern das verstößt gegen die Menschenwürde. Wenn Menschen einen Wert hätten, könnte man Rechnungen anstellen, ala "das von Terroristen entführte Flugzeug abschießen kostet 200 Leben, es in ein Atomkraftwerk krachen lassen potentiell eine Million". Es ist eine wichtige Erkenntnis des Grundgesetzes und des Bundesverfassungsgerichtes in ihrer Entscheidung gegen Schäubles Flugzeugabschusspläne damals, das auch ganz explizit so zu formulieren.

    Beim Term der Marginalisierung sind sie glaube ich ausgerutscht, da war vermutlich etwas anderes gemeint. Mir ist nicht klar, was das gewesen sein könnte, denn das Papier postuliert ja völlig unhinterfragt, als sei das das offensichtlichste der Welt, dass es traditionell und sonnenklar Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sei, Marginalisierungen nicht hinzunehmen, sie gar zu bekämpfen, und "jeden zu schützen". Vielleicht war das Copy und Paste aus einem Papier für die Polizei?

    "Wir glauben nicht an eine Hierarchie unter Menschen" ist auch offensichtlicher Unsinn. Es gibt nicht nur eine, es gibt ganz viele Hierarchien unter Menschen. Eine davon ist, wer Gutachten über Framing schreiben kann, und in der Hierarchie ist dieses obskure Institut eher oben angesiedelt. Was für eine hirnrissige Ansage, man glaube nicht an Hierarchien. Wot? Jemand zuhause, McFly? Selbst innerhalb des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gibt es eine Hierarchie, die sich in der Höhe der Entlohnung niederschlägt!

    Besonders geil: Wie sie da den Begriff "erfolgreich" reingelogen haben in den Satz. *schenkelklopf*

    Und was genau wollen sie uns mit sagen, wenn sie es als Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks formulieren, "jeden zu befähigen"? Befähigen wozu? Wot? War das Copy und Paste aus einem Absatz über das Bildungssystem?

    Ich habe den Eindruck, die Autoren dieses Papiers haben da schnell einen schnodderigen Schnellschuss zusammenkopiert. Wenn die Einleitung schon nur aus so Bullshit-Non-Sequiturs und sinnfreien Satzhülsen besteht, dann spare ich mir den Rest mal. Falls jemand von euch weiterliest und Erkenntnisse gewinnen konnte, könnt ihr die mir ja zuschicken. Die Überschriften sehen für mich wie ein Wikipedia-Referat aus. Womit ich das nicht kleinreden will. Vielleicht ist das genau das, was die ARD gebraucht hat.

    [0] https://netzpolitik.org/2019/wir-veroeffentlichen-das-framing-gutachten-der-ard/
    [1] https://cdn.netzpolitik.org/wp-upload/2019/02/framing_gutachten_ard.pdf

    https://blog.fefe.de/?ts=a297bd23
8 Antworten nicht angezeigt.
  • [l] Update Effe ## Mod Mon, 18 Feb 2019 09:53:54 GMT Nr. 7507
    @@ -22,0 +23,2 @@
    +Einige Leser waren unzufrieden damit, dass meine Kurzrezension aus ihrer Sicht den Eindruck erwecke, als seien das inkompetente Stümper, die das Manual geschrieben haben. Das wollte ich damit nicht ausdrücken. Mein Punkt war, dass das verblendete Ideologen sind, nicht dass die nichts können. Auch und gerade Ideologen manipulieren, wo sie mit Argumenten nicht weiterkommen, oder wo sie gar keine Argumente haben. Das macht es nicht harmlos, sondern eher gefährlicher. Nur weil die ihre Erkenntnisse unpassend zusammenkopiert haben, heißt das nicht, dass die Erkenntnisse aus der Framingtheorie falsch sind oder weniger gut wirken.
    +
  • [l] Felix Mon, 18 Feb 2019 10:40:10 GMT Nr. 7511
    >>7505
    Dazu gehört natürlich noch Kontext, den Herr Wildschweinmampfer hier wissentlich weglässt, oder geschickt ignoriert. Framing vom Feinsten.
  • [l] Felix Mon, 18 Feb 2019 16:22:54 GMT Nr. 7525
    >>7511
    >den Herr Wildschweinmampfer hier wissentlich weglässt, oder geschickt ignoriert.
    http://catb.org/~esr/jargon/html/H/Hanlons-Razor.html
  • [l] Felix Mon, 18 Feb 2019 21:02:29 GMT Nr. 7528
    >7511
    in der Tat, der weitere Kontext macht das nochmal extra abstossend,
    als ob das für sich genommen nicht schon klebrig genug wäre

  • [l] Lacher des Monats: "Predictive Policing" ist bloß ... Effe ## Mod Sat, 16 Feb 2019 18:49:54 GMT Nr. 7447
    PNG 751×1007 532.0k
    Lacher des Monats: "Predictive Policing" ist bloß eine umbenannte Erdbebenvorhersagesoftware [0]. Money Quote:

    >Kristian Lum, who co-wrote a 2016 paper that tested the algorithmic mechanisms of PredPol with real crime data, told Motherboard in a phone call that although PredPol is powered by complicated-looking mathematical formulas, its actual function can be summarized as a moving average—or an average of subsets within a data set.

    Wie geil! Die Firma hat die Cops aber mal so RICHTIG verarscht!

    >“The level of simplicity there is buried in all the talk about using these fancy seismographic models with aftershocks,” Lum said. “In practice, at least for the data that I as a researcher have looked at, it reduced to, for the most part, not anything that was really significantly different than just a moving average.” Basically, PredPol takes an average of where arrests have already happened, and tells police to go back there.

    HARR HARR HARR

    Na DIE Anschaffung hat sich ja gelohnt! Your tax money at work!

    [0] https://motherboard.vice.com/en_us/article/xwbag4/academics-confirm-major-predictive-policing-algorithm-is-fundamentally-flawed

    https://blog.fefe.de/?ts=a2969a77
6 Antworten nicht angezeigt.
  • [l] Felix Mon, 18 Feb 2019 13:12:40 GMT Nr. 7520
    >>7509
    Ein gleitender Durchschnitt berechnet sich immer nur aus Daten der Vergangenheit. Auch wenn die weniger als ein Tag alt sind.
    Als anschauliches Beispiel kann man statt des Wetters bspw. Aktienkurse hernehmen. Da wird keiner aus dem gleitenden Durchschnitt (allein) eine Vorhersage für die zukünftige Entwicklung treffen.
  • [l] Felix Mon, 18 Feb 2019 13:20:50 GMT Nr. 7521
    >>7520
    Es gibt Vorhersagen, die mit Daten aus der Zukunft arbeiten?!
    >Da wird keiner aus dem gleitenden Durchschnitt (allein) eine Vorhersage für die zukünftige Entwicklung treffen.
    Was ihm nicht den Status als Vorhersage abspricht.
  • [l] Felix Mon, 18 Feb 2019 15:27:55 GMT Nr. 7522
    >>7521
    "Morgen wird das Wetter so wie heute" ist keine Vorhersage sondern quasi die Nullaussage an der sich alle Vorhersagen erstmal messen müssen.
  • [l] Felix Mon, 18 Feb 2019 16:44:56 GMT Nr. 7527
    >>7522
    Was dann immerhin schon 65-75% korrekt je nach Ort als Benchmark bedeutet.

  • [l] Gestern regte ich mich noch darüber auf, dass unsere ... Effe ## Mod Mon, 18 Feb 2019 09:48:52 GMT Nr. 7506
    JPG 255×342 20.4k
    Gestern regte ich mich noch darüber auf, dass unsere Funktionäre hinter Protesten gegen ihre Politik erstmal feindliche Einflussnahme vermuten, anstatt sich mit der Frage zu beschäftigen, ob die vielleicht gerechtfertigt sein könnten.

    Heute sehe ich diesen tollen, inzwischen gelöschten Blogpost der Europäischen Kommission [0] zur geplanten Internetzensurinfrastruktur. Und in den USA ist ja auch alles Fake News, was nicht auf der Präsidentenlinie liegt.

    Ich glaube, das ist jetzt einfach so. So funktioniert jetzt Politik. Alles russische Spione, außer Muttern.

    [0] https://web.archive.org/web/20190215114522/https://medium.com/@EuropeanCommission/the-copyright-directive-how-the-mob-was-told-to-save-the-dragon-and-slay-the-knight-b35876008f16

    https://blog.fefe.de/?ts=a294be79
  • [l] Felix Mon, 18 Feb 2019 11:41:44 GMT Nr. 7514 SÄGE
    Das ist ja nun kein besonders neues politisches Mittel, jede unbequeme Haltung oder Meinung einfach mal mit einem allgemeinen Feindbild zu verknüpfen um so Leute davon abzuhalten sich mit ihr zu identifizieren. Besonders wenn man sonst nichts hat um dagegen zu argumentieren.
  • [l] Felix Mon, 18 Feb 2019 16:28:06 GMT Nr. 7526
    >>7506
    >So funktioniert jetzt Politik.
    Jetzt?
    >Alles russische Spione,
    Was? Keine Antisemiten mehr?
    >außer Muttern.
    Stimmt, die hat zwar in Russland studiert, aber nicht das Fach Spiogenese.


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